Bunderatswahlen
So weit rechts oder links stehen die sieben Bundesrats-Kandidaten

Die Kandidaten für die Nachfolge von Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann stehen fest. Bei der FDP dürften inhaltliche Unterschiede kaum eine Rolle spielen. Bei der CVP kommt es hingegen zu einer Richtungswahl.

Roger Braun
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Heidi Z'graggen (*1966), CVP.

Keystone/Montage:kob

CVP: eine ideologische Frage

Während in der FDP alle Zeichen auf Keller-Sutter stehen, ist das Rennen bei der CVP offen. Die besten Aussichten dürfte dabei Viola Amherd haben. Die Walliser Nationalrätin und langjährige Vizefraktionschefin gilt als zuverlässig, dossiersicher und sachorientiert. Als ehemalige Stadtpräsidentin von Brig bringt sie auch politische Führungserfahrung mit. Dass die CVP-Fraktion sie der Bundesversammlung als Kandidatin vorschlägt, ist so gut wie sicher. Schwieriger dürfte es für Amherd im Parlament werden. Links fliegen ihr die Sympathien zu, viele FDP- und SVP-Vertreter erachten sie hingegen als zu wenig bürgerlich. Gemäss Parlamentarierrating der «NZZ» politisiert Amherd im linken Drittel der Partei. Dies zeigt sich vor allem in der Gesellschafts- und Sozialpolitik. Amherd will Ehe und Adoption für Homosexuelle öffnen, sie unterstützt einen bezahlten Vaterschaftsurlaub und sie befürwortet Bundesgelder für die ausserfamiliäre Kinderbetreuung. Bezeichnenderweise hat sich Amherd am meisten im Kinder- und Jugendschutz hervorgetan.

Bessere Karten im rechtsbürgerlichen Lager hat Ständerat Peter Hegglin. Als ehemaliger Zuger Finanzdirektor beackert er Themenfelder, die SVP und FDP näher stehen als Jugendfragen. Hegglin steht dem Sozialstaat kritischer gegenüber und setzt sich für tiefere Staatsausgaben ein. Für ihn ist die ausserfamiliäre Kinderbetreuung keine Bundesaufgabe, auch einen Vaterschaftsurlaub lehnt er ab. Hegglin ist hingegen überzeugter Anhänger des Steuerwettbewerbs; für ihn fliesst heute zu viel Geld von finanzstarken zu finanzschwachen Kantonen. Im Vergleich zu Amherd betont er die Eigenständigkeit der Schweiz und sieht die Einwanderung kritischer. Aufgrund seines politischen Profils hat Hegglin intakte Chancen, Amherd im Parlament zu überflügeln. Der Bundesrat würde damit weiter nach rechts rücken. Ob ihn die CVP-Fraktion der Bundesversammlung vorschlägt, ist indes nicht selbstverständlich. In der CVP ist Hegglin weniger gut abgestützt als Amherd, die länger im Parlament sitzt und viel für die Partei geleistet hat.

Schwierig zu verorten

Um einen Platz neben Amherd buhlen die Baselbieter Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter sowie die Urner Regierungsrätin Heidi Z’graggen. Politisch sind die beiden schwieriger zu verorten als Hegglin und Amherd. Schneider-Schneiter ist die wirtschaftsliberalste aller vier Kandidaten. Sie ist auch für eine Öffnung der Schweiz und eine relativ liberale Einwanderungspolitik. Z’graggen wiederum ist für strenge Einwanderungsregeln und relativ öffnungskritisch. Bei Finanz- und Wirtschaftsfragen ist sie hingegen gemässigt. Im Parlament sind die beiden in der Aussenseiterrolle. Schneider-Schneiter fehlt es an Führungserfahrung. Z’graggen wiederum sass noch nie in einem Parlament und ist in Bern weitgehend unbekannt. Gerade Unterstützer von Amherd könnten versucht sein, eine dieser Frauen aufs CVP-Ticket zu nehmen, um damit Hegglin auszubremsen.

Viola Amherd, 56

Keystone/Montage:kob

Wohnort: Brig, VS
Politische Karriere: von 1992 bis 2012 Mitglied der Stadtregierung von Brig-Glis – zuletzt 12 Jahre als Präsidentin. Seit 2005 Nationalrätin und seit 2011 Vizepräsidentin der CVP Bundeshausfraktion.
Ausbildung: Rechtsanwältin und Notarin

Wer ist Ihr politisches Vorbild? Ich habe kein Vorbild, aber es gibt Eigenschaften, die ich bewundere, wie die rhetorische Exaktheit bei Kurt Furgler oder die Schaffenskraft bei Doris Leuthard.
In welchem Land neben der Schweiz könnten Sie sich gut vorstellen zu leben? Weshalb? In keinem. Die Natur, die abwechslungsreiche Landschaft auf kleinen Distanzen und die Sicherheit in unserem Land möchte ich mit nichts eintauschen.
Was ärgert Sie an der Schweiz? Dass wir uns manchmal selber schlechtmachen, statt dankbar zu sein, in einem so stabilen und schönen Land zu leben.
Was essen Sie am liebsten? Raclette.

Elisabeth Schneider-Schneiter, 54

Keystone/Montage:kob

Wohnort: Biel-Benken, BL
Politische Karriere: elf Jahre im Baselbieter Landrat, seit 2010 Nationalrätin. Mitglied des CVP-Präsidiums und Präsidentin der Handelskammer beider Basel.
Ausbildung: Juristin

Wer ist Ihr politisches Vorbild? Dölf Ogi hat unserem Land als Bundesrat viel gegeben. Er hat uns auch im Ausland glänzend repräsentiert.
In welchem Land neben der Schweiz könnten Sie sich gut vorstellen zu leben? Weshalb? Die ligurische Küste Italiens ist meine Traumdestination ausserhalb der Schweiz. Unsere Nachbarn sind wichtig für uns und sie teilen viele unserer Werte. Ich hoffe, dass die Italiener bald wieder auf die Beine kommen.
Was ärgert Sie an der Schweiz? Wir haben zu wenig Mut, uns im Ausland und speziell in Brüssel zu behaupten.
Was essen Sie am liebsten? Tomatensauce aus frischen Tomaten und ein gutes Glas Rotwein. Die einfachsten Gerichte sind oft die besten. Sie sind authentisch, kostengünstig und sie sind beliebt bei Jung und Alt. Das Gute ist nicht immer das Teuerste.

Peter Hegglin, 57

Keystone/Montage:kob

Wohnort: Edlibach, ZG
Politische Karriere: zwei Jahre Gemeinderat, 12 Jahre Zuger Kantonsrat, 13 Jahre Regierungsrat. Seit 2015 Ständerat.
Ausbildung: Landwirt

Wer ist Ihr politisches Vorbild? Zu Beginn meiner politischen Laufbahn war Robert Bisig, damals CVP-Regierungsrat des Kantons Zug, aufgrund seiner seriösen und umsichtigen Arbeit mein Vorbild.
In welchem Land neben der Schweiz könnten Sie sich gut vorstellen zu leben? Weshalb? Als Bundesratskandidat denke ich nicht über das Auswandern nach.
Was ärgert Sie an der Schweiz? Mir gefällt die Vielseitigkeit der Schweiz, deshalb ärgern mich die zunehmende Zentralisierung und Polarisierung und enger werdende Raumverhältnisse.
Was essen Sie am liebsten? Rötel Blau mit Buttersauce, Rüebli und Salzkartoffeln und einer Kirschtorte zum Dessert.

Heidi Z’graggen, 52

Keystone/Montage:kob

Wohnort: Erstfeld, UR
Politische Karriere: Seit 2004 Urner Regierungsrätin. Mitglied des CVP-Parteipräsidiums von 2007 – 2016.
Ausbildung: Primarlehrerin, promovierte Politikwissenschafterin

Wer ist Ihr politisches Vorbild? Staatsdenker und Visionär, alt Ständerat Franz Muheim, national und international unterwegs, dabei durch und durch in Uri verwurzelt geblieben.
In welchem Land neben der Schweiz könnten Sie sich gut vorstellen zu leben? Weshalb? Sehnsuchtsorte finden sich höchstens irgendwo am Meer. Wie der Blick
vom Berg ermöglicht das Meer den ungestörten Weitblick und damit der Inspiration.
Was ärgert Sie an der Schweiz? Dass wir uns von unserem Erfolgsmodell der Konkordanz wegbewegen. Für den Erfolg unseres Landes müssen wir uns dafür mit aller Kraft einsetzen.
Was essen Sie am liebsten? Schweizer Schokolade (nicht zu viel).

FDP: Das Profil ist Nebensache

Kann für sie überhaupt noch etwas schiefgehen? Am Tag, als Johann Schneider-Ammann seinen Rücktritt als Bundesrat bekannt gab, galt Karin Keller-Sutter bereits als Topfavoritin. Inzwischen ist die Dominanz der St. Galler Ständerätin noch absoluter geworden. Ihr ärgster Widersacher, der in der rechten Ratshälfte hochgeschätzte Bündner Ständerat Martin Schmid, kandidiert nicht. Mit dem Verzicht des St. Galler CVP-Regierungsrats Benedikt Würth ist zudem die Gefahr gebannt, dass ihr ein anderer Ostschweizer vor der Sonne steht.

Verblieben sind zwei Konkurrenten für Keller-Sutter: der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki sowie der Schaffhauser Regierungsrat Christian Amsler. Beide wurden im Vorfeld nicht als Bundesratskandidaten gehandelt, da sie national kaum in Erscheinung getreten sind. Wicki sagt von sich, er habe einen prall gefüllten Rucksack voller Erfahrungen. Und in der Tat: Als ehemaliger Geschäftsführer eines internationalen Elektrotechnik-Unternehmens bringt er Führungserfahrung aus der Wirtschaft mit; in der Politik trug er Verantwortung als Gemeindepräsident von Hergiswil und Baudirektor in Nidwalden. Nur: In seinen drei Jahren im Bundesparlament ist Wicki kaum aufgefallen. Es gibt Zweifel, ob die kurze Parlamentserfahrung reicht für den Bundesrat. Vor allem aber ist der 54-Jährige Opfer seiner Konkurrenz. Wenn Wicki seinen 40-Liter-Expeditionsrucksack schultert, steht Keller-Sutter mit ihrem 60-Liter-Rucksack bereit. Die St. Gallerin hatte bereits als Regierungsrätin nationale Strahlkraft. Nach sieben Jahren im Bundesparlament gehört sie zu den einflussreichsten Politikerinnen im Land.

Gegenprogramm Amsler

Keller-Sutter politisiert konsequent rechts. Sowohl im Vergleich zu den anderen Bundesratskandidaten wie auch zur FDP-Fraktion steht sie einer Öffnung der Schweiz wie auch der Migration kritischer gegenüber. So lehnte sie zum Beispiel die erleichterte Einbürgerung der dritten Generation ab – genauso wie Konkurrent Wicki – und bei der Entwicklungshilfe sieht sie Sparpotenzial. Weiter ist sie der Meinung, dass sich die Schweiz vermehrt an ihrer Neutralität orientieren soll. Und doch ist Keller-Sutter bei der Linken wohlgelitten. SP-Präsident Christian Levrat spricht positiv über sie. Viele auf der linken Seite attestieren ihr, dass sie willens ist, parteiübergreifende Kompromisse zu suchen.

Rein ideologisch gesehen, müsste die Linke eigentlich auf Christian Amsler setzen. Der Schaffhauser Bildungsdirektor weist ein politisches Profil auf, das stärker demjenigen der CVP ähnelt als der FDP. Er sagt denn auch, dass er nicht für eine FDP der Finanzen und der Steuern stehe, sondern für eine FDP der Gesellschafts-, Familien- und Jugendpolitik. Amsler will zum Beispiel deutlich mehr Geld in die Bildung stecken. Untypisch für einen FDP-Vertreter spricht er sich für Bundessubventionen für Krippen wie auch einen bezahlten Vaterschaftsurlaub aus. Und doch: Amsler dürfte in Bern zu unbekannt sein, um eine Mitte-links-Mehrheit auf sich zu vereinen.

Karin Keller Sutter, 54

Keystone/Montage:kob

Wohnort: Wil, SG
Politische Karriere: acht Jahre Gemeinderätin in Wil, vier Jahre Kantonsrätin und zwölf Jahre St. Galler Regierungsrätin. Seit 2011 Ständerätin.
Ausbildung: Übersetzerin, Konferenzdolmetscherin

Wer ist Ihr politisches Vorbild? Keine Antwort. Die Frage ist zu unpolitisch.
In welchem Land neben der Schweiz könnten Sie sich gut vorstellen zu leben? Weshalb? Keine Antwort. Die Frage ist zu unpolitisch.
Was ärgert Sie an der Schweiz? Keine Antwort. Die Frage ist zu unpolitisch.
Was Essen Sie am liebsten? Keine Antwort. Die Frage ist zu unpolitisch.

Hans Wicki, 54

Keystone/Montage:kob

Wohnort: Hergiswil, NW
Politische Karriere: zwischen 2000 und 2010 Mitglied des Gemeinderates von Hergiswil – die letzten vier Jahre als Präsident. Sechs Jahre Nidwaldner Regierungsrat. Seit 2015 Ständerat.
Ausbildung: Ökonom

Wer ist Ihr politisches Vorbild? Keine Antwort. Die Frage ist zu unpolitisch.
In welchem Land neben der Schweiz könnten Sie sich gut vorstellen zu leben? Weshalb? Keine Antwort. Die Frage ist zu unpolitisch.
Was ärgert Sie an der Schweiz? Keine Antwort. Die Frage ist zu unpolitisch.
Was Essen Sie am liebsten? Keine Antwort. Die Frage ist zu unpolitisch.

Christian Amsler, 54

Keystone/Montage:kob

Wohnort: Stetten, SH
Politische Karriere: neun Jahre Gemeindepräsident, sieben Jahre Kantonsrat und seit 2010 Schaffhauser Regierungsrat. Von 2013 bis 2016 Präsident der Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz.
Ausbildung: Primarlehrer

Wer ist Ihr politisches Vorbild? Keine Antwort. Die Frage ist zu unpolitisch.
In welchem Land neben der Schweiz könnten Sie sich gut vorstellen zu leben? Weshalb? Keine Antwort. Die Frage ist zu unpolitisch.
Was ärgert Sie an der Schweiz? Keine Antwort. Die Frage ist zu unpolitisch.
Was Essen Sie am liebsten? Keine Antwort. Die Frage ist zu unpolitisch.

Bundesratswahlen: So geht es weiter

Der Countdown läuft: In 40 Tagen wählt die Bundesversammlung die Nachfolger von Doris Leuthard (CVP) und Johann Schneider-Ammann (FDP). Die Kantonalparteien haben ihre Kandidaten nominiert. Sowohl in der CVP wie auch der FDP werden sie nun eingehend geprüft. Besonders streng ist die C-Partei: Ein externes Prüfgremium unter der Leitung von alt Bundesrichter Heinz Aemisegger und der ehemaligen Untersuchungsrichterin Judith Fischer soll die persönlichen Verhältnisse der Kandidierenden, familiär und finanziell, untersuchen. Ebenso den Werdegang und die beruflichen Mandate beziehungsweise die entsprechenden Interessenbindungen. Die Resultate wird sie der Findungskommission vorlegen und diese wird wiederum die CVP-Fraktion am 16./17. November informieren: Dann bestimmt die Partei ihre offiziellen Kandidaten für die Bundesratswahl. Bei der FDP werden die Kandidaten von alt Ständerat Felix Gutzwiller (ZH), der ehemaligen Fraktionschefin Gabi Huber (UR) und Nationalrat Philippe Bauer (NE) geprüft. Zudem müssen sich die Kandidaten auf einer Roadshow der Bevölkerung präsentieren. Die FDP-Fraktion bestimmt am 16. November ihr Kandidatenticket. (chm)

Alle Schweizer Bundesräte seit 1848:

Alle Schweizer Bundesräte seit 1848 Karin Keller-Sutter - St. Gallen - ab 2019
119 Bilder
Amherd, Viola CVP - Wallis - ab 2019
Cassis, Ignazio FDP - Tessin - 2017 bis heute
Parmelin, Guy SVP - Waadt - 2015 bis heute
Berset, Alain SP - Fribourg - 2011 bis heute
Schneider-Ammann, Johann FDP - Bern - 2010 bis 2018
Sommaruga, Simonetta SP - Bern - 2010 bis heute
Burkhalter, Didier FDP - Neuenburg - 2009 bis 2017
Maurer, Ueli SVP - Zürich - 2008 bis heute
Widmer-Schlumpf, Eveline BDP - Graubünden - 2007 bis 2015
Leuthard, Doris CVP - Aargau - 2006 bis 2018
Blocher, Christoph SVP - Zürich - 2003 bis 2007
Merz, Hans-Rudolf FDP - Appenzell Ausserrhoden. - 2003 bis 2010
Calmy-Rey, Micheline SP - Genf - 2002 bis 2011
Schmid, Samuel SVP/BDP - Bern - 2000 bis 2008
Deiss, Joseph CVP - Freiburg - 1999 bis 2006
Metzler, Ruth CVP - Appenzell Innerrhoden - 1999 bis 2003
Couchepin, Pascal FDP - Wallis - 1998 bis 2009
Leuenberger, Moritz SP - Zürich - 1995 bis 2010
Dreifuss, Ruth SP - Genf - 1993 bis 2002
Villiger, Kaspar FDP - Luzern - 1989 bis 2003
Felber, René SP - Neuenburg - 1987 bis 1993
Ogi, Adolf SVP - Bern - 1987 bis 2000
Cotti, Flavio CVP - Tessin - 1986 bis 1999
Koller, Arnold CVP - Appenzell Innerrhoden - 1986 bis 1999
Kopp, Elisabeth FDP - Zürich - 1984 bis 1989
Delamuraz, Jean-Pascal FDP - Waadt - 1983 bis 1998
Stich, Otto SP - Solothurn - 1983 bis 1995
Egli, Alphons CVP - Luzern - 1982 bis 1986
Friedrich, Rudolf FDP - Zürich - 1982 bis 1984
Schlumpf, Leon SVP - Graubünden - 1979 bis 1987
Aubert, Pierre SP - Neuenburg - 1977 bis 1987
Honegger, Fritz FDP - Zürich - 1977 bis 1982
Chevallaz, Georges-André FDP - Waadt - 1973 bis 1983
Hürlimann, Hans CVP - Zug - 1973 bis 1982
Ritschard, Willi SP - Solothurn - 1973 bis 1983
Furgler, Kurt CVP - St.Gallen - 1971 bis 1986
Brugger, Ernst FDP - Zürich - 1969 bis 1978
Graber, Pierre SP - Neuenburg - 1969 bis 1978
Celio, Nello FDP - Tessin - 1966 bis 1973
Gnaegi, Rudolf SVP - Bern - 1965 bis 1979
Bonvin, Roger CVP - Wallis - 1962 bis 1973
Schaffner, Hans FDP - Aargau - 1961 bis 1969
Bourgknecht, Jean CVP - Freiburg - 1959 bis 1962
Spühler, Willy SP - Zürich - 1959 bis 1970
Tschudi, Hans Peter SP - Basel-Stadt - 1959 bis 1973
von Moos, Ludwig CVP - Obwalden - 1959 bis 1971
Wahlen, Friedrich Traugott SVP - Bern - 1958 bis 1965
Chaudet, Paul FDP - Waadt - 1954 bis 1966
Holenstein, Thomas CVP - St.Gallen - 1954 bis 1959
Lepori, Giuseppe CVP - Tessin - 1954 bis 1959
Streuli, Hans FDP - Zürich - 1953 bis 1959
Feldmann, Markus SVP - Bern - 1951 bis 1958
Weber, Max SP - Zürich - 1951 bis 1953
Escher, Josef CVP - Wallis - 1950 bis 1954
Rubattel, Rudolphe FDP - Waadt - 1947 bis 1954
Petitpierre, Max FDP - Neuenburg - 1944 bis 1961
Nobs, Ernst SP - Zürich - 1943 bis 1951
Kobelt, Karl FDP - St.Gallen - 1940 bis 1954
von Steiger, Eduard SVP - Bern - 1940 bis 1951
Stampfli, Walter FDP - Solothurn - 1940 bis 1947
Celio, Enrico CVP - Tessin - 1940 bis 1950
Wetter, Ernst FDP - Zürich - 1938 bis 1943
Obrecht, Hermann FDP - Solothurn - 1935 bis 1940
Etter, Philipp CVP - Zug - 1934 bis 1959
Baumann, Johannes FDP - Appenzell Ausserrhoden - 1934 bis 1940
Meyer, Albert FDP - Zürich - 1929 bis 1938
Minger, Rudolf BGB (Vorgängerin der SVP) - Bern - 1929 bis 1940
Pilet-Golaz, Marcel FDP - Waadt - 1928 bis 1944
Häberlin, Heinrich FDP - Thurgau - 1920 bis 1934
Chuard, Ernest FDP - Waadt - 1919 bis 1928
Musy, Jean-Marie CVP - Freiburg - 1919 bis 1934
Scheurer, Karl FDP - Bern - 1919 bis 1929
Haab, Robert FDP - Zürich - 1917 bis 1929
Ador, Gustave Liberale Partei - Genf - 1917 bis 1919
Calonder, Felix-Louis FDP - Graubünden - 1913 bis 1920
Decoppet, Camille FDP - Waadt - 1912 bis 1919
Schulthess, Edmund FDP - Aargau - 1912 bis 1935
Perrier, Louis FDP - Neuenburg - 1912 bis 1913
Motta, Giuseppe CVP - Tessin - 1911 bis 1940
Hoffmann, Arthur FDP - St.Gallen - 1911 bis 1917
Schobinger, Josef Anton CVP - Luzern - 1908 bis 1911
Forrer, Ludwig FDP - Zürich - 1902 bis 1917
Comtesse, Robert FDP - Neuenburg 1899 bis 1912
Ruchet, Marc-Emile FDP - Waadt - 1899 bis 1912
Brenner, Ernst FDP - Basel-Stadt - 1897 bis 1911
Müller, Eduard FDP - Bern - 1895 bis 1919
Ruffy, Eugène FDP - Waadt - 1893 bis 1899
Lachenal, Adrien FDP - Genf - 1892 bis 1899
Zemp, Joseph CVP - Luzern - 1891 bis 1908
Frey, Emil FDP - Basel-Land - 1890 bis 1897
Hauser, Walter FDP - Zürich - 1888 bis 1902
Deucher, Adolf FDP - Thurgau - 1883 bis 1912
Ruchonnet, Antoine Louis John FDP - Waadt - 1881 bis 1893
Hertenstein, Wilhelm FDP - Zürich - 1879 bis 1888
Bavier, Simeon FDP - Graubünden - 1878 bis 1883
Droz, Numa FDP - Neuenburg - 1875 bis 1892
Anderwert, Fridolin FDP - Thurgau - 1875 bis 1880
Hammer, Bernhard FDP - Solothurn - 1875 bis 1890
Heer, Joachim FDP - Glarus - 1875 bis 1878
Borel, Eugène FDP - Neuenburg - 1872 bis 1875
Scherer, Johann Jakob FDP - Zürich - 1872 bis 1878
Ceresole, Paul FDP - Waadt - 1870 bis 1875
Ruffy, Victor FDP - Waadt - 1867 bis 1869
Welti, Emil FDP - Aargau 1866 bis 1891
Challet-Venel, Jean-Jacques FDP - Genf - 1864 bis 1872
Schenk, Karl FDP - Bern - 1863 bis 1895
Dubs, Jakob FDP - Zürich - 1861 bis 1872
Pioda Battista, Giovanni FDP - Tessin - 1857 bis 1864
Knüsel, Josef Martin FDP - Luzern - 1855 bis 1875
Fornerod, Constant FDP - Waadt - 1855 bis 1867
Stämpfli, Jakob FDP - Bern 1854 bis 1863
Druey, Daniel-Henri FDP - Waadt - 1848 bis 1855
Franscini, Stefano FDP - Tessin - 1848 bis 1857
Frey-Herosé, Friedrich FDP - Aargau - 1848 bis 1866
Furrer, Jonas FDP - Zürich - 1848 bis 1861
Munzinger, Martin J. FDP - Solothurn - 1848 bis 1855
Naeff, Wilhelm Matthias FDP - St. Gallen - 1848 bis 1875
Ochsenbein, Ulrich FDP - Bern - 1848 bis 1854

Alle Schweizer Bundesräte seit 1848 Karin Keller-Sutter - St. Gallen - ab 2019

Keystone