Serie - Teil 1
So meistert eine 12-köpfige Grossfamilie den Weihnachtsstress

Bei der Familie Wenger herrscht Hochbetrieb. 24 Hände sind am «Mailänderli» ausstechen. Die Hoffnung , dass dabei schöne kleine «Guetzli» herauskommen, hat die 10-fache Mutter aus dem Baselbiet schon längst aufgegeben.

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«Weihnachten ist auch bei uns die stressigste Zeit im Jahr. Ich bin immer am kochen, abwaschen oder aufräumen», erzählt Gaby Wenger, Mutter der 10 Kindern aus Waldenburg. Stressen lässt Sie sich aber nicht. Bei der Familie Wenger hat sich das Grossfamilienleben mehr oder weniger eingespielt.

So viele Kinder zu haben ist dennoch aussergewöhnlich. «Jedes Kind war ein Wunschkind, jedoch waren nicht so viele geplant», meint das Ehepaar gegenüber Tele M1.

Es sei einfach immer weitergegangen und man bereue keinen einzigen Schritt, meint der Vater, Peter Wenger. In den letzten 20 Jahren ist praktisch jedes zweite Jahr ein Baby auf die Welt gekommen.

Älteste Tochter wohnt noch zuhause

Der unterschied zwischen dem jüngsten und der ältesten beträgt 17 Jahre. Isabelle ist die älteste Tochter und wohnt noch zuhause bei den Eltern. «Ich möchte nicht so viele Kinder haben», meint die 19-Jährige. Das so viele Geschwister im gleichen Haus leben stört Isabelle aber nicht. Sie sei so aufgewachsen und deshalb nichts anderes gewohnt.

Nun freuen sich alle Kinder auf die Weihnachten. Zwei der jüngeren Mädchen haben auch schon einen «bescheidenen» Wunsch. «Wir wünschen uns ein Ross», träumen die 6-jährige Andrea und die 4-jährige Caroline. (jgr)

Wie sich die Grossfamilie beim Einkaufen schlägt, sehen Sie am Montag im 2. Teil.