Diensthunde

So komfortabel wohnen die Grenzhunde während der Schnüffel-Ausbildung

Einblick ins Hundehotel: Reinhard Greutmann, Chef Diensthundewesen des Grenzwachtkorps, führt durch das neue Diensthundegebäude und erklärt, wie den Hunden mit Handtüchern das Schnüffeln beigebracht wird.

Badewanne für Vierbeiner: Reinhard Greutmann, Chef Diensthundewesen des Grenzwachtkorps, führt durch das neue Diensthundegebäude und erklärt, wie den Hunden mit Handtüchern das Schnüffeln beigebracht wird.

Die Ausbildung ist anspruchsvoll, dafür ist der Aufenthalt umso luxuriöser: Im «Hotel Rex» in Interlaken wohnen die Vierbeiner während ihrer Ausbildung in Zimmern mit Wohlfühl-Temperatur, Anti-Rutsch-Boden und Hunde-Badewanne.

30 Einzelzimmer mit Wassernapf und Aussenbereich: Wenn Hunde das «Hotel Rex» in Interlaken bewerten könnten, würde es bestimmt Bestnoten erhalten. Doch das Hundehotel ist so oder so konkurrenzlos: Es ist das einzige seiner Art in der Schweiz.

Im «Hotel Rex», nüchtern auch Diensthundegebäude genannt, werden die Diensthunde des Schweizer Grenzwachtkorps ausgebildet. In der akutellen «tierisch»-Sendung führt Diensthundechef Reinhard Greutmann durch das neu eröffnete Gebäude.

Einzelzimmer mit Bett: So übernachten die Hunde im «Hotel Rex».

Einzelzimmer mit Bett: So übernachten die Hunde im «Hotel Rex».

Bis zu vier Wochen dauert der Aufenthalt im Hotel Rex für einen Diensthund. Während der Ausbildung lernen die Vierbeiner, wie sie dank ihrer feinen Nase Drogen und Sprengstoff erschnüffeln können. Diese Fähigkeit üben sie dann bei Kontrollen an Grenzen, Flughäfen oder in Zügen aus. Sie sind nicht nur Spürhunde, sondern beschützen im Notfall auch ihr Herrchen oder treiben Flüchtige auf.

Gut ausgeruht zur Arbeit

Damit sich die Hunde nach dem anstrengenden Training gut erholen können, herrscht im «Hotel Rex» Hunde-Wohlfühltemperatur. Diese liegt zwischen 18 und 23 Grad. «Wir haben festgestellt, dass wir dadruch immer ausgeruhte Hunde haben morgens», sagt Reinhard Greuter.

Das spielerische Training mit dem sogenannten «Muff», einem zusammengerollten, möglichst geruchslosen Handtuch.

Das spielerische Training mit dem sogenannten «Muff», einem zusammengerollten, möglichst geruchslosen Handtuch.

Zum Wohlfühlen gehört auch, dass sich die Hunde nirgends verletzen können. Das Gebäude ist deshalb mit einem speziellen Bodenbelag ausgelegt, auf dem die Hunde nicht ausrutschen können. Und auch die Hunde-Badewanne ist speziell auf die Vierbeiner ausgerichtet.

Im Alltag wohnen die Diensthunde übrigens bei ihren Führern. Als «Familienmitglieder», wie Greutmann sagt. (smo)

Sehen Sie die ganze Sendung: Immer donnerstags um 18.30 Uhr auf Tele M1

Tierisch auf Tele M1 BIG - Hotel Rex

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