Schweiz Tourismus

Skilehrer Yi Li: «Man muss sehr geduldig mit den Chinesen sein»

Acht chinesische Skilehrer sollen Landsleute in die Schweiz locken

Acht chinesische Skilehrer sollen Landsleute in die Schweiz locken

Yi Li ist einer von insgesamt acht chinesischen Skilehrer, die sich in der Schweiz auf ihre Landsleute vorbereiten. Um chinesischen Wintertouristen Ski fahren beizubringen, braucht es vor allem Geduld.

Yi Li ist einer von insgesamt acht chinesischen Skilehrer, die sich in der Schweiz auf ihre Landsleute vorbereiten. Um chinesischen Wintertouristen Ski fahren beizubringen, braucht es vor allem Geduld.

Yi Li wird derzeit in Engelberg zum Skilehrer ausgebildet. Vier Monate lang lernt er alles, was es braucht, um seinen Landsleuten das Fahren auf den Brettern beizubringen. Der 28-jähriger steht selbst seit sechs Jahren auf den Skiern.

Er weiss aber genau, wie er die Chinesen anpacken muss: «Wir unterrichten Erwachsene. Und die beginnen erst sehr spät mit Skifahren», sagt Yi Li gegenüber Keystone. Deshalb hätten sie keine wirklich gute Koordination. «Man muss sehr geduldig mit ihnen sein.»

Schweiz Tourismus will mit den chinesischen Skilehrern asiatische Touristen in Schweizer Skigebiete locken.

Für Simon Bosshart von Schweiz Tourismus ist es auf der ersten Seite eine sprachliche Überlegung, chinesische Skilehrer anzustellen. «Ein chinesischer Skilehrer kann einen chinesischen Gast auf chinesisch empfangen. Er kann das aber gleichzeitig ins chinesische Denken übertragen, also das chinesische Skierlebnis dem Gast in der Schweiz transportieren.» 

Die acht chinesischen Skilehrer kommen in Zermatt, Verbier, Grindelwald, Gstaad, Davos, St. Moritz, Villars und Engelberg zum Einsatz.

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