Landesregierung
Skandale, Eklats und Intrigen: Das sind die grössten Bundesrats-Krimis der Geschichte

Machen die Favoritinnen Keller-Sutter und Amherd das Rennen? In den Bundesratswahlen haben sich längst nicht immer die Topanwärter durchgesetzt. Seit 1848 verliefen mehrere Wahlen turbulent oder erscheinen im Rückblick historisch.

Mark Walther
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Emil Frey, Eveline Widmer-Schlumpf, Elisabeth Kopp: schillernde Teilnehmer von Bundesratswahlen.

Emil Frey, Eveline Widmer-Schlumpf, Elisabeth Kopp: schillernde Teilnehmer von Bundesratswahlen.

Keystone/Wikipedia

1. 1854: Erster abgewählter Bundesrat heuert in Frankreich als General an

Ulrich Ochsenbein (FDP, BE) gehört 1848 zu den ersten sieben Bundesräten – und ist sechs Jahre später der erste, der die Wiederwahl verpasst. In einem Richtungsstreit zwischen konservativen und freisinnigen Kräften im Kanton Bern nimmt er eine Mitteposition ein, worauf ihm beide Parteien die Gunst entziehen. Nach seiner Abwahl heuert Ochsenbein zweimal kurz in der französischen Armee an: Er dient ab 1855 für knapp ein Jahr als Brigadegeneral und kommandiert dabei die Fremdenlegion. 1871 ist er im Deutsch-Französischen Krieg für drei Monate Divisionsgeneral.

SVP-Stratege Christoph Blocher hält 2010 ein Referat über Ochsenbein.

SVP-Stratege Christoph Blocher hält 2010 ein Referat über Ochsenbein.

Keystone

2. 1890: Bisher einziger Doppelbürger wird Bundesrat

Ochsenbein ist nicht der einzige Bundesrat, der in einer fremden Armee dient. Emil Frey (FDP, BL) tritt im US-amerikanischen Sezessionskrieg der Nordstaatenarmee bei und wird bis zum Major befördert. 1863-1865 sitzt der Schweizerisch-Amerikanische Doppelbürger in Kriegsgefangenschaft der Südstaaten. Vor dem Krieg arbeitet der in Arlesheim geborene Frey als Knecht in den USA. Nach dem Krieg kehrt er in die Schweiz zurück. Er kandidiert mehrmals ohne Erfolg für den Bundesrat, ehe ihm die Wahl im Dezember 1890 gelingt. Sechs Jahre lang amtet er als Vorsteher des Militärdepartements, erhöht unter anderem die Wehrbereitschaft und treibt den Festungsausbau am Gotthard voran. Das Historische Lexikon der Schweiz schreibt über Frey: "F. vermochte durch Charme seine Mitmenschen zu gewinnen, entwickelte aber auch einen Hang zu Eitelkeit und weltmänn. Gehabe und war nicht frei von persönl. Empfindlichkeit."

Die Doppelbürgerschaft gab im Wahlkampf von Ignazio Cassis zu reden; er gab seinen italienischen Pass zurück.

Emil Frey war von 1890 bis 1897 Bundesrat.

Emil Frey war von 1890 bis 1897 Bundesrat.

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3. 1911/1912: vier Wahlen innert zwei Jahren wegen Todesfällen und Rücktritten

1911 und 1912 gehen als schwarze Jahre der Landesregierung in die Geschichte ein. Innerhalb von zwei Jahren müssen fünf der sieben Bundesratssitze neu besetzt werden: Ernst Brenner (FDP, BS), Josef Anton Schobinger (FDP, LU) und Adolf Deucher (FDP, TG) sterben im Amt, Robert Comtesse (FDP, NE) und Marc-Emile Ruchet (FDP, VD) treten zurück. Ruchet demissioniert nur einen Tag vor Deuchers Tod und stirbt vier Tage später ebenfalls. Zwischen dem 4. April 1911 und dem 17. Juli 1912 finden vier Bundesratswahlen statt. Nur die Nachfolger von Deucher und Ruchet werden am selben Tag gewählt.

Mit 29 Amtsjahren ist Deucher einer der am längsten amtierenden Bundesräte der Geschichte. Den Spitzenplatz belegt Karl Schenk (FDP, BE) mit 32 Jahren (1863 bis 1895). Zum Vergleich: Sässe Adolf Ogi (SVP, BE) noch immer im Bundesrat, käme er auf 30 Amtsjahre.

Nur wenige Bundesräte amtieren so lange wie Adolf Deucher.

Nur wenige Bundesräte amtieren so lange wie Adolf Deucher.

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4. 1929: der erste "SVP"-Bundesrat

Ohne Probleme schafft Rudolf Minger (BGB, BE) 1929 die Wahl in die Regierung. Die Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei, die Vorgängerpartei der SVP, stellt damit erstmals einen Bundesrat. Das Kunststück, die Allmacht der Freisinnigen im Bundesrat zu durchbrechen, war zuvor nur der konservativ-katholischen Volkspartei, einer Vorgängerin der CVP, gelungen (erstmals 1891). Minger regiert bis 1940. Er steht dem Militärdepartement vor und bereitet die Schweizer Armee auf den Zweiten Weltkrieg vor. Trotz Wirtschaftskrise gelingt es ihm, einen stattlichen Betrag für die Landesverteidigung zu generieren. Deshalb, und wohl auch wegen seines Rednertalents, ist er ein sehr populärer Bundesrat.

Rudolf Minger ist der erste Bauernvertreter im Bundesrat.

Rudolf Minger ist der erste Bauernvertreter im Bundesrat.

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5. 1943: SP feiert Einzug in die Regierung

Die Sozialdemokraten nehmen 1944 erstmals Platz im Bundesrat. 1943 wählt das Parlament den Zürcher Stadtpräsidenten Ernst Nobs. Zuvor ist die SP im Nationalrat zur stärksten Partei aufgestiegen. Nobs wächst in bescheidenen Verhältnissen auf. Später arbeitet er unter anderem als Lehrer und als Redaktor der sozialdemokratischen Zeitungen in Luzern und St. Gallen. 1921 gründet er die "Rote Revue" mit, die Theoriezeitschrift der SP. Angesichts der nationalsozialistischen Bedrohung gibt er klassenkämpferische Positionen zunehmend auf und bekennt sich zur Landesverteidigung. Das ebnet ihm den Weg in den Bundesrat.

Die SP schafft mit Ernst Nobs den Einzug in die Landesregierung.

Die SP schafft mit Ernst Nobs den Einzug in die Landesregierung.

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6. 1959: Das Parlament verweigert den Nominierten und die Zauberformel entsteht

Die SP stellt 1959 erstmals zwei Bundesräte. Die Wahl nimmt indes eine unerwartete Wende: Als offiziellen Kandidaten nominieren die Genossen Walther Bringolf. Doch das Parlament denkt nicht daran, den Schaffhauser zu wählen; die National- und Ständeräte bevorzugen den Basler Rechtsprofessor Hans Peter Tschudi. In einer bewegten Rede bittet dieser die Parlamentarier, sie mögen Bringolf wählen. Vergebens – Bringolf zieht sich zurück, Tschudi wird im dritten Wahlgang gewählt.

7. 1973: Überraschungstrio düpiert offizielle Kandidaten

Die Wahl 1973 verläuft turbulent und alles andere als geplant: Alle drei offiziellen Kandidaten werden von Aussenseitern übertrumpft. Einer der Geschlagenen ist Arthur Schmid (SP, AG). An seiner Stelle wählt das Parlament Willi Ritschard (SP, SO), der nicht einmal anwesend ist. Der gelernte Heizungsmonteur ist der erste Arbeiter im Bundesrat. Seine Auftritte und Reden werden volksnah sein, seine Beliebtheit gross.

Auch Hans Hürlimann (CVP, ZG) und Georges-André Chevallaz (FDP, VD) machen das Rennen, obwohl sie von ihren Parteien nicht offiziell nominiert sind.

Am 5. Dezember 1973 werden Georges-Andre Chevallaz (FDP), links, zusammen mit Hans Hürlimann (CVP), Mitte, und Willi Ritschard (SP), rechts, im Bundeshaus vereidigt.

Am 5. Dezember 1973 werden Georges-Andre Chevallaz (FDP), links, zusammen mit Hans Hürlimann (CVP), Mitte, und Willi Ritschard (SP), rechts, im Bundeshaus vereidigt.

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8. 1984: Willkommen im Bundesrat, Elisabeth Kopp

Der 2. Oktober 1984 ist ein historischer Tag: Mit Elisabeth Kopp (FDP, ZH) zieht erstmals eine Frau in den Bundesrat ein. Sie setzt sich gegen Parteikollege Bruno Hunziker (AG) durch. Die Zürcherin übernimmt das Justiz- und Polizeidepartement, überarbeitet das Asylgesetz und das Eherecht, das für Frauen Verbesserungen bringt. 1989, nach nur fünf Jahren, tritt Kopp zurück. Grund ist der Verdacht der Amtsgeheimnisverletzung. Sie erfährt von Geldwäschevorwürfen gegen die Firma, in der ihr Mann Hans im Verwaltungsrat sitzt. Mit einem Telefonanruf drängt sie ihn zum Rücktritt. Im Februar 1990 spricht das Bundesgericht Elisabeth Kopp frei.

Elisabeth Kopp wurde 1984 die erste Bundesrätin der Schweiz.
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Rudolf Friedrich gratuliert seiner Nachfolgerin Elisabeth Kopp nach ihrer Wahl in den Bundesrat.
Elisabeth Kopp verlässt nach ihrer Wahl in den Bundesrat mit ihrem Mann Hans W. Kopp das Bundeshaus.
Bundespräsident Otto Stich zeigt 1988 auf dem Ausflug des Bundesrates Kopp seine Heimatgemeinde Kleinlützel.
Elisabeth Kopp 1984 in der Küche ihres Hauses.
Elisabeth Kopp mit einem Lamm in ihrem Garten.
Elisabeth und Hans W. Kopp.
Sie würde heute den Grünliberalen beitreten, wie sie sagt.
Alt Bundesrätin Elisabeth Kopp spricht 2010 im Nationalratssaal zu Schülern.

Elisabeth Kopp wurde 1984 die erste Bundesrätin der Schweiz.

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9. 1993: SP zwingt Matthey zum Verzicht, Dreifuss profitiert

Auch 1993 widersetzt sich die Bundesversammlung der offiziellen Wahlempfehlung. Die SP will eine Frau aus der Romandie als Nachfolgerin von René Felber und stellt Christiane Brunner (GE) als Kandidatin auf. Gewählt wird aber Francis Matthey (NE). Eine Woche nach der Wahl und unter Druck der Partei gibt er seinen Verzicht bekannt. Lachende Dritte ist Ruth Dreifuss. Sie verlegt vor der Wahl ihre Schriften von Bern nach Genf, um den Anforderungen der Partei zu entsprechen.

10. 2003: Blocher schubst Metzler raus

Die SVP geht 2003 als wählerstärkste Partei aus den National- und Ständeratswahlen hervor. Nun fordert sie einen zweiten Sitz im Bundesrat – mit Erfolg. Im dritten Wahlgang setzt sich Christoph Blocher (ZH) mit fünf Stimmen Differenz gegen Ruth Metzler (CVP, AI) durch. Sie ist das erste Regierungsmitglied seit 1872, das abgewählt wird. Blochers Sieg verändert die parteipolitische Zusammensetzung des Bundesrates erstmals seit 44 Jahren. Neu regieren je zwei Vertreter von SVP, SP und FDP sowie ein CVP-Politiker.

Am 31. Dezember 2003 übergibt Ruth Metzler die Geschäfte des Justiz- und Polizeidepartements Christoph Blocher.

Am 31. Dezember 2003 übergibt Ruth Metzler die Geschäfte des Justiz- und Polizeidepartements Christoph Blocher.

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11. 2007: Widmer-Schlumpf gewählt – Zauberformel gebrochen

Vier Jahre ist Blocher im Amt. Nicht immer hält er sich an das bundesrätliche Kollegialitätsprinzip, verursacht mit seinen Sololäufen Unmut bei Amtskollegen, Parlamentariern und in Teilen des Volks. Bei SP, CVP und Grünen laufen Bestrebungen, ihn nach nur einer Legislatur abzuwählen. Das Komplott gelingt: Die SP bringt genügend Parlamentarier dazu, ihre Stimmen Sprengkandidatin Eveline Widmer-Schlumpf zu geben. Im zweiten Wahlgang wird die Bündnerin mit 125 zu 115 Stimmen gewählt. Sie nimmt die Wahl an und weigert sich, aus der SVP auszutreten, wie die Partei es verlangt. Der SVP-Zentralvorstand wirft am 1. Juni 2008 die ganze Sektion Graubünden raus, worauf sich Widmer-Schlumpf und ihre Anhänger zur Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP) formieren. Damit ist die Zauberformel gesprengt, wonach die drei wählerstärksten Parteien je zwei und die viertstärkste Partei einen Bundesratssitz besetzen. Seit dem Rücktritt Widmer-Schlumpfs 2015 und der Wahl Guy Parmelins (SVP, VD) ist sie wiederhergestellt.

 Eveline Widmer-Schlumpf wird einen Tag nach ihrer Wahl, am 13. Dezember 2007, als Bundesrätin vereidigt.

Eveline Widmer-Schlumpf wird einen Tag nach ihrer Wahl, am 13. Dezember 2007, als Bundesrätin vereidigt.

Keystone

Alle Bundesräte seit 1848:

Alle Schweizer Bundesräte seit 1848 Karin Keller-Sutter - St. Gallen - ab 2019
119 Bilder
Amherd, Viola CVP - Wallis - ab 2019
Cassis, Ignazio FDP - Tessin - 2017 bis heute
Parmelin, Guy SVP - Waadt - 2015 bis heute
Berset, Alain SP - Fribourg - 2011 bis heute
Schneider-Ammann, Johann FDP - Bern - 2010 bis 2018
Sommaruga, Simonetta SP - Bern - 2010 bis heute
Burkhalter, Didier FDP - Neuenburg - 2009 bis 2017
Maurer, Ueli SVP - Zürich - 2008 bis heute
Widmer-Schlumpf, Eveline BDP - Graubünden - 2007 bis 2015
Leuthard, Doris CVP - Aargau - 2006 bis 2018
Blocher, Christoph SVP - Zürich - 2003 bis 2007
Merz, Hans-Rudolf FDP - Appenzell Ausserrhoden. - 2003 bis 2010
Calmy-Rey, Micheline SP - Genf - 2002 bis 2011
Schmid, Samuel SVP/BDP - Bern - 2000 bis 2008
Deiss, Joseph CVP - Freiburg - 1999 bis 2006
Metzler, Ruth CVP - Appenzell Innerrhoden - 1999 bis 2003
Couchepin, Pascal FDP - Wallis - 1998 bis 2009
Leuenberger, Moritz SP - Zürich - 1995 bis 2010
Dreifuss, Ruth SP - Genf - 1993 bis 2002
Villiger, Kaspar FDP - Luzern - 1989 bis 2003
Felber, René SP - Neuenburg - 1987 bis 1993
Ogi, Adolf SVP - Bern - 1987 bis 2000
Cotti, Flavio CVP - Tessin - 1986 bis 1999
Koller, Arnold CVP - Appenzell Innerrhoden - 1986 bis 1999
Kopp, Elisabeth FDP - Zürich - 1984 bis 1989
Delamuraz, Jean-Pascal FDP - Waadt - 1983 bis 1998
Stich, Otto SP - Solothurn - 1983 bis 1995
Egli, Alphons CVP - Luzern - 1982 bis 1986
Friedrich, Rudolf FDP - Zürich - 1982 bis 1984
Schlumpf, Leon SVP - Graubünden - 1979 bis 1987
Aubert, Pierre SP - Neuenburg - 1977 bis 1987
Honegger, Fritz FDP - Zürich - 1977 bis 1982
Chevallaz, Georges-André FDP - Waadt - 1973 bis 1983
Hürlimann, Hans CVP - Zug - 1973 bis 1982
Ritschard, Willi SP - Solothurn - 1973 bis 1983
Furgler, Kurt CVP - St.Gallen - 1971 bis 1986
Brugger, Ernst FDP - Zürich - 1969 bis 1978
Graber, Pierre SP - Neuenburg - 1969 bis 1978
Celio, Nello FDP - Tessin - 1966 bis 1973
Gnaegi, Rudolf SVP - Bern - 1965 bis 1979
Bonvin, Roger CVP - Wallis - 1962 bis 1973
Schaffner, Hans FDP - Aargau - 1961 bis 1969
Bourgknecht, Jean CVP - Freiburg - 1959 bis 1962
Spühler, Willy SP - Zürich - 1959 bis 1970
Tschudi, Hans Peter SP - Basel-Stadt - 1959 bis 1973
von Moos, Ludwig CVP - Obwalden - 1959 bis 1971
Wahlen, Friedrich Traugott SVP - Bern - 1958 bis 1965
Chaudet, Paul FDP - Waadt - 1954 bis 1966
Holenstein, Thomas CVP - St.Gallen - 1954 bis 1959
Lepori, Giuseppe CVP - Tessin - 1954 bis 1959
Streuli, Hans FDP - Zürich - 1953 bis 1959
Feldmann, Markus SVP - Bern - 1951 bis 1958
Weber, Max SP - Zürich - 1951 bis 1953
Escher, Josef CVP - Wallis - 1950 bis 1954
Rubattel, Rudolphe FDP - Waadt - 1947 bis 1954
Petitpierre, Max FDP - Neuenburg - 1944 bis 1961
Nobs, Ernst SP - Zürich - 1943 bis 1951
Kobelt, Karl FDP - St.Gallen - 1940 bis 1954
von Steiger, Eduard SVP - Bern - 1940 bis 1951
Stampfli, Walter FDP - Solothurn - 1940 bis 1947
Celio, Enrico CVP - Tessin - 1940 bis 1950
Wetter, Ernst FDP - Zürich - 1938 bis 1943
Obrecht, Hermann FDP - Solothurn - 1935 bis 1940
Etter, Philipp CVP - Zug - 1934 bis 1959
Baumann, Johannes FDP - Appenzell Ausserrhoden - 1934 bis 1940
Meyer, Albert FDP - Zürich - 1929 bis 1938
Minger, Rudolf BGB (Vorgängerin der SVP) - Bern - 1929 bis 1940
Pilet-Golaz, Marcel FDP - Waadt - 1928 bis 1944
Häberlin, Heinrich FDP - Thurgau - 1920 bis 1934
Chuard, Ernest FDP - Waadt - 1919 bis 1928
Musy, Jean-Marie CVP - Freiburg - 1919 bis 1934
Scheurer, Karl FDP - Bern - 1919 bis 1929
Haab, Robert FDP - Zürich - 1917 bis 1929
Ador, Gustave Liberale Partei - Genf - 1917 bis 1919
Calonder, Felix-Louis FDP - Graubünden - 1913 bis 1920
Decoppet, Camille FDP - Waadt - 1912 bis 1919
Schulthess, Edmund FDP - Aargau - 1912 bis 1935
Perrier, Louis FDP - Neuenburg - 1912 bis 1913
Motta, Giuseppe CVP - Tessin - 1911 bis 1940
Hoffmann, Arthur FDP - St.Gallen - 1911 bis 1917
Schobinger, Josef Anton CVP - Luzern - 1908 bis 1911
Forrer, Ludwig FDP - Zürich - 1902 bis 1917
Comtesse, Robert FDP - Neuenburg 1899 bis 1912
Ruchet, Marc-Emile FDP - Waadt - 1899 bis 1912
Brenner, Ernst FDP - Basel-Stadt - 1897 bis 1911
Müller, Eduard FDP - Bern - 1895 bis 1919
Ruffy, Eugène FDP - Waadt - 1893 bis 1899
Lachenal, Adrien FDP - Genf - 1892 bis 1899
Zemp, Joseph CVP - Luzern - 1891 bis 1908
Frey, Emil FDP - Basel-Land - 1890 bis 1897
Hauser, Walter FDP - Zürich - 1888 bis 1902
Deucher, Adolf FDP - Thurgau - 1883 bis 1912
Ruchonnet, Antoine Louis John FDP - Waadt - 1881 bis 1893
Hertenstein, Wilhelm FDP - Zürich - 1879 bis 1888
Bavier, Simeon FDP - Graubünden - 1878 bis 1883
Droz, Numa FDP - Neuenburg - 1875 bis 1892
Anderwert, Fridolin FDP - Thurgau - 1875 bis 1880
Hammer, Bernhard FDP - Solothurn - 1875 bis 1890
Heer, Joachim FDP - Glarus - 1875 bis 1878
Borel, Eugène FDP - Neuenburg - 1872 bis 1875
Scherer, Johann Jakob FDP - Zürich - 1872 bis 1878
Ceresole, Paul FDP - Waadt - 1870 bis 1875
Ruffy, Victor FDP - Waadt - 1867 bis 1869
Welti, Emil FDP - Aargau 1866 bis 1891
Challet-Venel, Jean-Jacques FDP - Genf - 1864 bis 1872
Schenk, Karl FDP - Bern - 1863 bis 1895
Dubs, Jakob FDP - Zürich - 1861 bis 1872
Pioda Battista, Giovanni FDP - Tessin - 1857 bis 1864
Knüsel, Josef Martin FDP - Luzern - 1855 bis 1875
Fornerod, Constant FDP - Waadt - 1855 bis 1867
Stämpfli, Jakob FDP - Bern 1854 bis 1863
Druey, Daniel-Henri FDP - Waadt - 1848 bis 1855
Franscini, Stefano FDP - Tessin - 1848 bis 1857
Frey-Herosé, Friedrich FDP - Aargau - 1848 bis 1866
Furrer, Jonas FDP - Zürich - 1848 bis 1861
Munzinger, Martin J. FDP - Solothurn - 1848 bis 1855
Naeff, Wilhelm Matthias FDP - St. Gallen - 1848 bis 1875
Ochsenbein, Ulrich FDP - Bern - 1848 bis 1854

Alle Schweizer Bundesräte seit 1848 Karin Keller-Sutter - St. Gallen - ab 2019

Keystone

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