Schweiz

Situation beim Contact Tracing auf «Orange oder Dunkelorange»

Contact Tracer bei der Arbeit.

Contact Tracer bei der Arbeit.

Während die «SonntagsZeitung» schreibt, dass das Contact Tracing in Zürich überlastet sei, dementieren dies die Behörden. Die Situation sei aber ernst, heisst es in Bern.

(mg) Es sei ernst, sagt Gundekar Giebel Sprecher der bernischen Gesundheitsdirektion am Sonntag gegenüber Schweizer Radio SRF. Er spricht damit die Situation beim Contact Tracing in seinem Kanton an. Über Wochenende mussten in Bern über 1000 Personen nach Besuchen in Clubs in Quarantäne gesetzt werden. Dies, weil am selben Ort positiv auf das Coronavirus getestete Personen unterwegs waren. Das fordere das Contact Tracing stark, sagt Giebel. Die Situation sei auf «Orange oder sogar Dunkelorange». Man habe über das Wochenende zusätzliche Tracer aufgeboten. Noch könne man das Tracing gewährleisten.

Ähnlich klingt es in Zürich. Die «SonntagsZeitung» hatte geschrieben, dass die dortigen Tracer mit den hohen Fallzahlen überlastet seien. So seien gewisse Leute gar nie kontaktiert worden, obwohl sie mit positiv getesteten Personen unterwegs waren. Eine Sprecherin der Behörden widerspricht auf Radio SRF dieser Darstellung. Man habe die Lage im Griff, müsse aber auch zusätzliches Personal einstellen. «Bereits ab morgen Montag wird das Team pro Schicht von 50 auf 60 Personen aufgestockt», heisst es in einer Mitteilung.

Die Fallzahlen bleiben derweil hoch. Während das Bundesamt für Gesundheit am Wochenende keine Zahlen publiziert, macht dies der Kanton Bern immer noch. Für Samstag meldet Bern 113 und für Sonntag 134 positive Tests. Damit sind die Zahlen gegenüber den Vortagen weiter gestiegen.

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