Coronavirus

Sieben Tote in einer Woche: Freiburger Kantonsarzt will Heimbewohner hospitalisieren

Das Kantonsspital Freiburg muss neun infizierte Heimbewohner übernehmen.

Das Kantonsspital Freiburg muss neun infizierte Heimbewohner übernehmen.

Im Freiburger Pflegeheim Siviriez wütet das Coronavirus. Innerhalb einer Woche sind sieben Erkrankte verstorben. Nun werden mehrere Bewohnerinnen und Bewohner ins Kantonsspital verlegt.

(wap) 34 Bewohnerinnen und Bewohner und 19 Mitglieder des Personals haben sich im Plegeheim Siviriez mit dem Coronavirus angesteckt. Seit der vergangenen Woche seien sieben Personen, die an Covid-19 erkrankt waren, gestorben, meldete der Kanton am Mittwoch. Nun handelt der Kantonsarzt: Weil das ausgefallene Pflegepersonal nicht ersetzt werden kann und mehrere bisher symptomfreie Bewohner in den letzten Tagen krank geworden sind, verlangt er vom Freiburger Kantonsspital, Betten bereitzustellen. Vorerst nehme das Kantonsspital neun infizierte Heimbewohner auf, heisst es in der Mitteilung.

Auch in Bulle gibt es einen Ausbruch von Covid-19 in einem Heim. In der Maison Bourgeoisiale seien 21 Bewohnerinnen und Bewohner und 13 Mitglieder des Personals positiv getestet worden, so die Mitteilung des Kantons. Bis jetzt sei dort ein Todesfall zu beklagen.

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