Türkei

Sechs türkische Soldaten bei mutmasslichem PKK-Anschlag getötet

Türkische Soldaten (Archiv)

Türkische Soldaten (Archiv)

Bei der Explosion eines vermutlich von kurdischen Rebellen gezündeten Sprengsatzes sind in der Nacht sechs türkische Soldaten getötet worden. Weitere acht Soldaten seien bei dem Anschlag nahe der irakischen Grenze verletzt worden.

Einer der Soldaten erlitt schwere Verletzungen, wie türkische Sicherheitskreise mitteilten. In der Nähe der Ortschaft Cukurca sei am Strassenrand eine Mine explodiert, als gerade ein Militärfahrzeug mit den Soldaten vorbeigefahren sei.

Ein Vertreter der Sicherheitskräfte vermutete Rebellen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hinter dem Anschlag. Die Rebellen der PKK benutzen häufig ferngezündete und im Strassengraben versteckte Sprengsätze.

Zuletzt waren im April bei einem ähnlichen Anschlag neun türkische Soldaten ums Leben gekommen. Die PKK, die von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft wird, kämpft seit 1984 für mehr kurdische Autonomie in der Türkei; in dem Konflikt starben seitdem rund 45 000 Menschen.

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