Rechtsextremismus

Schwyzer Polizei verhindert Rechtsextremen-Treffen in Einsiedeln

Die Polizei verhindert ein Treffen von Rechtsextremen (Symbolbild)

Die Polizei verhindert ein Treffen von Rechtsextremen (Symbolbild)

Die Schwyzer Kantonspolizei hat am Samstagnachmittag in Einsiedeln ein Treffen internationaler Rechtsextremer unterbunden. Dabei wurden die Beamten von den Rechtsextremen, die ins Versammlungslokal wollten, körperlich angegangen.

Eine Frau wurde durch polizeilich eingesetzten Pfefferspray verletzt, wie die Kantonspolizei am Sonntag mitteilte. Die Beamten waren vom Vermieter des Lokals auf den Plan gerufen worden. Dieser erfuhr, welcher Natur das internationale Treffen war. Daraufhin sagte er den Veranstaltern ab.

Die Rechtsextremen beharrten indessen auf ihrer Versammlung und verschafften sich gewaltsam Zutritt. Dabei kam es zu den Übergriffen auf die Polizisten, welche sie am Eintritt hindern wollten.

Als die Polizei das Lokal schliesslich mit einem Grossaufgebot umzingelt hatte, beendeten die Veranstalter das Treffen. Beim Verlassen des Gebäudes kontrollierte die Polizei 80 Personen aus der Schweiz und dem europäischen Ausland. Zwei von ihnen wurden wegen Hausfriedensbruch verzeigt. Verhaftet wurde niemand.

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