Wettrauchen

Schweizermeister im Pfeifenrauchen kommt aus Uster ZH

Der diesjährige Schweizermeister im Pfeifenrauchen schaffte mit drei Gramm Tabak eine Paffzeit von einer Stunde und 38 Minuten.

Der diesjährige Schweizermeister im Pfeifenrauchen schaffte mit drei Gramm Tabak eine Paffzeit von einer Stunde und 38 Minuten.

Eine Schweizer Meisterschaft der ganz speziellen Art ist am Samstag in Biel ausgetragen worden: Die der Pfeifenraucher. Es gewann, wer mit drei Gramm Tabak am längsten schmauchen konnte.

Der diesjährige Schweizermeister im Pfeifenrauchen kommt aus Uster im Kanton Zürich. Er schaffte eine Zeit von einer Stunde und 38 Minuten. Zum Vergleich: Der Weltrekord liegt bei drei Stunden und 15 Minuten.

Insgesamt beteiligten sich 63 passionierte Pfeifenraucher an dieser 45. Meisterschaft. Darunter befanden sich auch sechs Frauen. Ein Grossteil unter den Teilnehmern dürfte die Altersgrenze von 60 Jahren überschritten haben. Der Präsident des Pfeifen Club Schweiz sprach gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA denn auch von einem Nachwuchsproblem: Abgänge könnten nicht immer ersetzt werden.

Strenge Regeln

Damit alle Kandidaten mit gleich langen Spiessen kämpfen, werden sie mit identischen Pfeifen ausgerüstet. Sie erhalten drei Gramm Tabak, zwei Streichhölzer und einen Pfeifen-Stopfer. Um so lange wie möglich durchzuhalten, ist die ganze Aufmerksamkeit auf die Vorgänge in der Pfeife gerichtet.

Sobald die Glut erlischt, muss dies einem Wettkampfrichter gemeldet und der Tisch verlassen werden. Der Letzte, der an seiner Pfeife ziehen hat, erhält den Titel. Das Prinzip klingt einfach. Doch den Tabak so lange am Glühen zu halten, sei eine wahre Kunst, sagt René Bellini, Ehrenpräsident des Pipe Club Biel.

Zu den Regeln gehört auch ein Trinkverbot während der ersten Minuten des Wettbewerbs, um zu verhindern, dass der Tabak befeuchtet wird. Ausserdem ist es verboten, in die Pfeife zu blasen, um die Glut zu schüren. In Biel wurden die Regeln ausnahmslos eingehalten und keiner der Kandidaten musste verwarnt werden.

Die Veranstaltung wurde vom Pipe Club Biel organisiert und fand in einem Konzertlokal statt. Um im Innern rauchen zu können, mussten die Organisatoren eine Ausnahmebewilligung der Gewerbepolizei und der Gemeinde einholen.

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