Der zusätzliche Mittelbedarf der zwölf universitären Schweizer Hochschulen ist das Resultat der Strategischen Planung 2012 bis 2016. In diesem Papier legt die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) ihre gemeinsamen Prioritäten für die kommenden Jahre fest.

Die Uni-Verantwortlichen wollen in den kommenden Jahren vor allem die Betreuungsverhältnisse auf Bachelor- und Masterstufe verbessern, die Doktoratsausbildung stärken und bessere Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs schaffen, wie aus dem im Internet publizierten Bericht der CRUS sowie aus Meldungen der Zeitungen "Bund" und "Tages-Anzeiger" hervorgeht.

Allein die Entlastung der 10'000 Doktoranden-Assistenten und der wissenschaftlichen Mitarbeitenden, der sogenannten Postdocs, um einen Viertel, erfordert die Schaffung von neuen 2500 Stellen. Kumuliert für die Jahre 2013 bis 2016 ergibt sich in diesem Bereich ein Mehrbedarf von 695 Millionen Franken.

Die Schaffung von 120 neuen Professorenstellen in den Geistes- und Sozialwissenschaften schlägt bis 2016 mit zusätzlichen 175 Millionen Franken zu Buche, wie aus dem CRUS-Bericht weiter hervorgeht. Im Vergleich: Für das laufende Jahr beträgt der Grundbeitrag des Bundes 560 Millionen Franken. Dieser erhöht sich gemäss dem Bundesbeschluss von 2007 bis 2012 auf 597 Millionen.