Schweiz

Schweizer Strassen kosten jährlich fast zehn Milliarden Franken

Die Schweiz gibt für ihre Strasseninfrastruktur viel Geld aus.

Die Schweiz gibt für ihre Strasseninfrastruktur viel Geld aus.

8,2 Milliarden Franken gab die öffentliche Hand 2017 für den motorisierten Strassenverkehr aus. Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede: Im Osten sind die Strassen teurer.

(wap) Am Dienstag veröffentlichte der Bund die Strasseninfrastrukturrechnung 2017. Sie zeigt, dass im fraglichen Jahr 9,4 Milliarden Franken in die Strasseninfrastruktur flossen, ein Prozent weniger als im Vorjahr. Der Löwenanteil fïel mit 8,7 Milliarden Franken auf die Ausgaben für den motorisierten Strassenverkehrs.

An Steuern und Abgaben wurden total 8,7 Milliarden Franken eingenommen – 52 Prozent davon über die Mineralölsteuer und 27 Prozent über die kantonalen Motorfahrzeugsteuern. Die restlichen Mittel verteilen sich auf Parkgebühren, die Schwerverkehrsabgabe, die Autobahnvignette und Automobilsteuern.

Die Statistik zeigt auch regionale Unterschiede, so etwa den finanziellen Aufwand pro Kilometer Kantonsstrasse. Diese ist in den Westschweizer Kantonen generell tiefer als in der Deutschschweiz. Spitzenreiter sind die Innerschweizer Kantone Zug und Schwyz, die sich den Kilometer einer Kantonsstrasse über eine Viertelmillion Franken kosten lassen. Es folgen Zürich, St. Gallen, Graubünden und Nidwalden mit Preisen von 200'000 bis 249'000 pro Kilometer. Zum Vergleich: Der Kanton Jura gibt für einen Kilometer Kantonsstrasse nur rund 55'000 Franken aus.

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