Elfenbeinküste

Schweizer Offizier ist in der Elfenbeinküste eingetroffen

Angesichts der angespannten Lage in der Elfenbeinküste hat der Bundesrat den Einsatz eines Schweizer Offiziers bewilligt

Angesichts der angespannten Lage in der Elfenbeinküste hat der Bundesrat den Einsatz eines Schweizer Offiziers bewilligt

Am Freitag ist ein Offizier der Schweizer Armee in der ivorischen Metropole Abidjan eingetroffen. Der uniformierte Mann habe den Auftrag, die Verbindung zwischen der französischen Einsatztruppe Licorne und der Schweizer Botschaft sicherzustellen, teilte das EDA auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mit.

Im Hinblick auf eine allfällig notwendige Evakuierung von Schweizerinnen und Schweizern leiste der Offizier zudem Unterstützung, hiess es beim Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) weiter. Zum Selbstschutz sei der Offizier bewaffnet.

Das EDA und das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hatten den Einsatz des Schweizer Offiziers beim Bundesrat beantragt. Dieser bewilligte den Antrag am Mittwoch.

Die rund 1600 Mann starke französische "Opération Licorne" (Operation Einhorn) unterstützt die UNO-Friedensmission in der Elfenbeinküste, die nach dem Bürgerkrieg 2002 zur Einhaltung des Waffenstillstandes ins Leben gerufen wurde.

Die Schweizer Botschaft hatte den im Land verbliebenen Schweizern geraten, im Fall einer unmittelbaren Bedrohung mit der Licorne Kontakt aufzunehmen.

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