Alkoholkonsum

Schweizer mögen Bier und harten Alkohol

Die Schweizer lieben Bier (Symbolbild)

Die Schweizer lieben Bier (Symbolbild)

Schweizerinnen und Schweizer trinken immer weniger Wein, dafür mehr Bier. Aber auch harter Alkohol ist nach wie vor beliebt. Insgesamt sank der Alkoholkonsum im vergangenen Jahr um einen Deziliter reinen Alkohol pro Kopf auf total 8,7 Liter.

Getrunken wird in der Schweiz wacker: Auf 58 Liter Bier pro Kopf kommt die Eidg. Alkoholverwaltung (EAV). Das sind 0,6 Liter Bier mehr als noch 2007.

Immer weniger gefragt ist Wein. Pro Kopf der Bevölkerung wurde 2008 eine Flasche weniger getrunken - insgesamt aber noch 38,6 Liter. Stabil blieb der Konsum von hartem Alkohol über 40 Volumenprozent: vier Liter Spirituosen werden davon pro Kopf gekippt.

Gesamthaft wurden 2008 123'704 Hektoliter reiner Alkohol zu 100 Volumenprozent getrunken, 2,8 Prozent mehr als noch im Jahr 2007. Die EAV führt dies auf die wachsende Bevölkerungszahl zurück.

Dennoch ist der Gesamtkonsum an alkoholischen Getränken in den vergangenen zehn Jahren um einen halben Liter reinen Alkohols gesunken. Hingegen stieg der Pro-Kopf-Konsum von hartem Alkohol seit 1999 um 0,4 Liter.

Grund dafür sind der 1999 eingeführte Einheitssteuersatz für Spirituosen. Dadurch wurden beliebte ausländische Alkoholika wie Whisky, Gin oder Wodka teilweise massiv günstiger. Dies beeinflusste die Alkoholproduktion in der Schweiz.

Noch vor zehn Jahren betrug die einheimische Spirituosenproduktion noch 50 Prozent des Marktes. Heute sind es noch 15 Prozent. Deshalb sind seit 1960 mehr als acht Millionen Hochstammbäume verschwunden.

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