Syrien
Schweizer IS-Jäger in Basel verhaftet – muss er nun drei Jahre ins Gefängnis?

In Syrien kämpfte Johan Cosar gegen die IS-Terrormiliz. Doch dies goutiert das Schweizer Militär nicht. Ihm drohen bis zu drei Jahre Haft.

Merken
Drucken
Teilen
Der Schweizer Johan Cosar hat in Syrien gegen den IS gekämpft. Nun ist der Tessiner zurück in der Schweiz – und sieht sich mit der Militärjustiz konfrontiert.

Der Schweizer Johan Cosar hat in Syrien gegen den IS gekämpft. Nun ist der Tessiner zurück in der Schweiz – und sieht sich mit der Militärjustiz konfrontiert.

twitter.com

Der Schweizer Johan Cosar hat in Syrien gegen den IS gekämpft. Nun ist der Tessiner zurück in der Schweiz – und sieht sich mit der Militärjustiz konfrontiert.

Der ehemalige Unteroffizier der Schweizer Armee wurde laut Informationen des Tessiner Fernsehens RSI im Zug in Basel verhaftet und von der Militärjustiz befragt.

Nach der Befragung wurde Cosar wieder auf freien Fuss gesetzt. Ihm drohen wegen Einsatz von ausländischem Militärdienst bis zu drei Jahre Haft.

Die Militärjustiz hat die Ermittlungen gegen Cosar bestätigt.

Cosar reiste 2012 nach Syrien – ursprünglich als Journalist. Bald aber begann er auf Seiten einer christlichen Miliz gegen den IS zu kämpfen.

Unter dem Nom de Guerre «Omid» (Hoffnung) befehligte er eine grössere Gruppe von christlichen Widerstandskämpfern. Seit 2012 war Cosar angeblich nicht mehr in der Schweiz. (nch)