Philippinen
Schweizer helfen vor Ort – bisher keine Berichte von toten Landsleuten

Die Schweiz entsendet am Samstagabend fünf Experten des Schweizer Korps für humanitäre Hilfe (SKH) auf die Philippinen. Bisher seien laut der Schweizer Botschaft keine Schweizer getötet oder verletzt worden.

Merken
Drucken
Teilen
Rote-Kreuz-Mitarbeiter aus Vietnam helfen, eine ältere Frau zu evakuieren.

Rote-Kreuz-Mitarbeiter aus Vietnam helfen, eine ältere Frau zu evakuieren.

Keystone

Wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilte, werden sie eng mit den internationalen Hilfsorganisationen zusammenarbeiten und die Nothilfe einleiten.

Auf den Philippinen befinden sich laut EDA bereits drei Schweizer Experten. Die Experten, darunter Mediziner und Logistiker, werden eng mit der Schweizer Botschaft in Manila zusammenarbeiten, um die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu evaluieren.

Bisher habe die Regierung der Philippinen noch keinen offiziellen Hilferuf an die internationale Gemeinschaft gerichtet. Das Land akzeptiere jedoch internationale Hilfe.

Zurzeit liegen der Schweizer Botschaft in Manila keine Informationen über Schweizer vor, die durch den Taifun zu Schaden gekommen seien. Die Botschaft ist laut EDA daran, mit den in den betroffenen Gebieten lebenden Schweizern Kontakt aufzunehmen. Dies gestalte sich jedoch schwierig, weil die Kommunikationskanäle durch den Sturm schwer beschädigt seien.