Flugsicherheit

Schweizer Flughäfen: Schärfere Kontrollen bleiben

Reisende in die USA werden auch an den Schweizer Flughäfen bis nach Neujahr strenger kontrolliert. An den Flughäfen in Zürich-Kloten und Genf-Cointrin gelten die zusätzlichen Sicherheitmassnahmen wegen des versuchten Anschlages von Detroit bis kommenden Montag.

Die ursprünglich auf vier Tage angesetzten Massnahmen wurden am Silvestermorgen um weitere vier Tage verlängert. Sie gelten nun bis am Morgen des 4. Januars, wie Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel am Donnerstag auf Anfrage erklärte.

Weiterhin gebe es am Boden verschärfte Kontrollen. Die US-Reisenden hätten Verständnis und akzeptierten vorläufig die zusätzlichen Sicherheitskontrollen, sagte Donzel. Geschäftsreisende seien etwas weniger geduldig, ergänzte Bertrand Stämpfli vom Flughafen Genf-Cointrin.

Die zuständigen Stellen seien sehr bemüht, die Kontrollen effizient zu gestalten. Verspätungen von durchschnittlich 15 bis 30 Minuten gebe es aber trotzdem, sagte Donzel von Swiss weiter.

Die nach Detroit verfügten Kontrollen sind in der Hand von privaten Sicherheitsfirmen wie Checkport und werden mit Hilfe der Polizei durchgeführt. Seit dem versuchten Anschlag werden etwa die Passagiere beim Besteigen des Flugzeuges erneut abgetastet. Nicht mehr gültig hingegen sind die verschärften Massnahmen während des Fluges.

Ein Nigerianer hatte am vergangenen Freitag versucht, ein US-Flugzeug mit 290 Menschen an Bord im Landeanflug auf Detroit in die Luft zu sprengen. Der Anschlagsversuch führte international zu verschärften Sicherheitsmassnahmen für US-Flüge.

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