Syrien
Schweizer Chefdiplomat: «Wir müssen für Syrien tun, was wir tun können»

Yves Rossier, oberster Diplomat der Schweiz, warnt vor einem langjährigen Bürgerkrieg in Syrien. Die Schweiz setze sich dafür ein, dass die schweren Verletzungen von Menschenrechten und des humanitären Völkerrechts in Syrien nicht ungestraft blieben.

Merken
Drucken
Teilen
Neuer EDA-Staatssekretär: Yves Rossier (Archiv)

Neuer EDA-Staatssekretär: Yves Rossier (Archiv)

Keystone

«Wenn die Täter wissen, dass sie sich vor dem Internationalen Strafgerichtshof verantworten müssen, sinkt die Wahrscheinlichkeit von Gräueltaten», sagt EDA-Staatssekretär Rossier gegenüber der Zeitung «Der Sonntag».

«Wir müssen alles tun, was wir tun können.» In seinem ersten Interview als neuer Staatssekretär im Aussendepartement spricht Rossier auch über die Verhandlungen mit der EU über die institutionellen Fragen und über Kritik aus dem Ausland.

«Wir Schweizer sind sehr harmoniebedürftig», sagt Rossier. «Nach ein paar scharfen Worten haben wir gleich das Gefühl, die ganze Beziehung liege in Scherben.» Dabei sei das Image der Schweiz im Ausland gut. (sha)