Ein Helikopter brachte ihn in ein Spital, wo er später seinen Verletzungen erlag, wie die Onlineportale "20minuten.ch" und "blick.ch" berichteten. Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte auf Anfrage den Tod eines Schweizer Staatsbürgers in Portugal.

Der Unfall hatte sich am Dienstag rund 130 Kilometer südlich von Lissabon ereignet. Gemäss portugiesischen Medienberichten spielte der Zehnjährige mit seinem jüngeren Bruder am Strand Carvalhal, am Fuss einer Düne.

Sie buddelten ein Loch in den Sand, in das der Zehnjährige offenbar hineinklettern wollte. Dabei sei er verschüttet worden, berichteten portugiesische Medien. Die Feuerwehr habe den Bub befreit. Anschliessend sei der schwer verletzte Junge mit dem Helikopter in ein Spital in Lissabon gebracht worden. Dort sei er in der Nacht auf Mittwoch gestorben.

Die schweizerische Vertretung in Lissabon steht in Kontakt mit den zuständigen Behörden vor Ort, wie das EDA mitteilte. Weitere Angaben machte das EDA unter Verweis auf Persönlichkeits- und Datenschutzgründe wie üblich nicht.