Sicherheit

Schweiz unterzeichnet Polizeiabkommen mit Grossbritannien

Die Zusammenarbeit zwischen Britischen und Schweizer Polizeibehörden soll auch nach dem Brexit weiter bestehen. (Symbolbild)

Die Zusammenarbeit zwischen Britischen und Schweizer Polizeibehörden soll auch nach dem Brexit weiter bestehen. (Symbolbild)

Die Schweiz vertieft ihre Zusammenarbeit mit dem Vereinigten Königreich bei der Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus.

(dpo) Damit die Schweiz auch nach dem Austritt Grossbritanniens aus der EU ihre polizeiliche Kooperation mit dem Königreich weiterführen kann, unterzeichneten Justizministerin Karin Keller-Sutter und ihr britischer Amtskollege James Brokenshire ein bilaterales Polizeiabkommen.

«Der Informationsaustausch ist im gegenseitigem Interesse, für die Sicherheit der britischen und Schweizer Bürger», lässt sich Bundesrätin Keller-Sutter in einer Mitteilung des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes vom Dienstag zitieren.

Vereinbarung ist auf alle Kriminalitätsbereiche anwendbar

Das Abkommen sei an einer Videokonferenz unterzeichnet worden und regle unter anderem die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Polizeibehörden. In erster Linie diene das Abkommen der Bekämpfung der Schwerstkriminalität, heisst es, aber es sei auf alle Bereiche der Kriminalität anwendbar.

Laut Mitteilung tritt die Vereinbarung im zweiten Halbjahr 2021 in Kraft. Bisher habe die Schweiz ähnliche Abkommen mit 16 europäischen Ländern abgeschlossen,

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