Verteidigung

Schweiz und Schweden sprechen über Kampfjetbeschaffung

Die schwedische Gripen nach einer Landung in St. Stephan BE (Archiv)

Die schwedische Gripen nach einer Landung in St. Stephan BE (Archiv)

Während eines Arbeitsbesuchs hat Verteidigungsminister Ueli Maurer mit seinem schwedischen Amtskollegen Sten Tolgfors in Payerne VD über den Teilersatz der Schweizer Tiger-Flotte gesprochen. Der schwedische Gripen ist einer von drei Kampfjets, die in Frage kommen.

Maurer habe Tolgfors das Evaluationsverfahren vorgestellt, sagte Sebastian Hueber, Sprecher des Verteidigungsministeriums (VBS), auf Anfrage. Schweden habe dieses als transparent bezeichnet.

Der Entscheid für die Beschaffung neuer Kampfjets ist noch nicht gefallen. Erst will der Bundesrat den sicherheitspolitischen Bericht abwarten, den er laut Hueber am Mittwoch behandeln wird. Mit dem Geschäft, welcher Jet gekauft werden soll, wird sich der Bundesrat "in näherer Zeit" befassen.

Drei Kampfjets kommen für den Teilersatz der Schweizer Tiger-Flotte in Frage: Der schwedische Gripen, der Eurofighter und die französische Rafale.

Beide Verteidigungsminister hätten am Treffen in Bern die bilateralen Beziehungen gelobt, sagte Hueber weiter. Neben dem Evaluationsverfahren und dem sicherheitspolitischen Bericht seien auch die Effizienzsteigerung sowie die Kooperation beider Armeen ein Thema gewesen.

Die beiden Armeen pflegen laut VBS seit Jahren eine "gute und fruchtbare" Zusammenarbeit, so zum Beispiel bei der Ausbildung der Luftwaffe und den Europäischen Friedenstruppen EUFOR in Bosnien.

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