Sicherheitskonferenz
Schweiz und Österreich wollen gemeinsame Luftraumüberwachung

Die Schweiz und Österreich planen eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Luftraumüberwachung. Dies haben der Schweizer Verteidigungsminister Guy Parmelin und sein österreichischer Amtskollege Peter Doskozil am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz vereinbart.

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Ein Schweizer Kampfjet des Typs F/A-18.

Ein Schweizer Kampfjet des Typs F/A-18.

vbs

Es wurde "die Bildung einer Verhandlungsdelegation beschlossen zur Überprüfung und allfälligen Verbesserung der Zusammenarbeit Schweiz-Österreich zur Sicherung ihrer Lufträume", sagte Urs Wiedmer, Kommunikationschef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Doskozil und Guy Parmelin trafen am Samstag in der Früh zusammen und besprachen dabei Kooperationen. "Wir haben uns darauf verständigt, dass wir ein Verhandlungsteam zusammenstellen, um einen bilateralen Vertrag auszuhandeln, wenn es um die Frage der 'Nacheile' geht und auch in der Frage der intensiveren Kooperation beispielsweise bei Davos (WEF)", erklärte Doskozil gegenüber Journalisten.

Bei der "Nacheile" geht es um die Grenzüberschreitung bei der Verfolgung von Flugzeugen.