Steurabkommen
Schweiz und Kanada: Neues Steuerabkommen

Heute haben die Schweiz und Kanada die Bestimmungen zur Doppelbesteuerung unterzeichnet. Der Informationsaustausch entspricht nun dem OECD-Standard.

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Doppelbesteuerung
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 Herzliches Händeschütteln: Josee Verner, Kanadische Ministerin für intergouvernementale Angelegenheiten und Bundesrat Hans-Rudolf Merz.
 Bundespräsidentin Doris Leuthard empfängt Stephen Harper, Premierminister von Kanada in Kehrsatz bei Bern.
 Fröhliche Gesichter, trotz ernster Materie: Leuthard und Harper.

Doppelbesteuerung

Bundesrat Hans-Rudolf Merz und die kanadische Ministerin für intergouvernementale Angelegenheiten, Josée Verner, haben heute in Bern ein Protokoll zur Änderung des Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und Vermögen unterzeichnet.

Bei der Unterzeichnung mit dabei waren auch Bundespräsidentin Doris Leuthard und Kanadas Premierminister Stephen Harper, die sich am Rande des Frankophoniegipfels zu Gesprächen trafen.

Das DBA enthält Bestimmungen über den Informationsaustausch, die gemäss den vom Bundesrat beschlossenen Eckwerten ausgehandelt worden sind und dem OECD-Standard entsprechen.

Nebst dem Informationsaustausch nach OECD-Standard haben die Schweiz und Kanada vereinbart, Dividenden an Vorsorgeeinrichtungen und an die Zentralbank von der Quellensteuer zu befreien. Auch Zinsen unter nicht verbundenen Personen sind künftig quellensteuerbefreit.

Den Kantonen und den betroffenen Wirtschaftsverbänden ist ein Bericht über das Änderungsprotokoll mit Kanada zur Stellungnahme vorgelegt worden. Die Konferenz der Kantonalen Finanzdirektoren (FDK) und die Wirtschaftsverbände haben dem Abschluss des Abkommens mehrheitlich zugestimmt. (ZVG/cbk)