Schulbildung

Schweiz soll mehr für Bildung in ärmsten Ländern tun

Schule in Malawi (Archiv)

Schule in Malawi (Archiv)

Das Schweizer Netzwerk der Partner für Bildungsarbeit fordert den Bundesrat auf, die Anstrengungen zu Gunsten der Bildung in den ärmsten Ländern zu verstärken. Lediglich knapp 2 Prozent der bilateralen Hilfe der Schweiz flössen heute in die Bildung.

Im Rahmen der weltweiten Aktionswoche für Bildung vom 20. bis 26. April erinnerte das Netzwerk vor den Medien in Bern an die von der Schweiz eingegangene Verpflichtung, zu den Milleniums-Entwicklungszielen beizutragen. Zwei von acht dieser Ziele beträfen die Bildung.

Für 70 Millionen Kinder, die jährlich nicht zur Schule gehen könnten, und für 750 Millionen Analphabeten werde das Recht auf Bildung verletzt. Ihnen allen stehe eine kostenlose und hochwertige Grundbildung zu.

Im Rahmen der alljährlich stattfindenden Aktionswoche hat das Netzwerk das "Schweizer Buch" veröffentlicht. Es handelt sich um eine Broschüre mit Erfahrungsberichten von Kindern und Erwachsenen, die in einigen der ärmsten Länder Lesen und Schreiben gelernt haben. Sie wird an Schweizer Behörden und Politiker verteilt.

Das Netzwerk vereint 39 schweizerische und internationale Organisationen, die in der Entwicklungszusammenarbeit in Ländern des Südens und des Ostens aktiv sind. Dazu zählen beispielsweise Helvetas, Terre des Hommes, Stiftung Kinderdorf Pestalozzi, Aide et Action Schweiz, Enfants du Monde sowie Partner wie die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit.

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