Dieses Vorgehen habe sich in der Vergangenheit bewährt und sei ein Standardprozess, wenn bei Anschlägen im Ausland Schweizer Opfer zu beklagen seien, sagte Fedpol-Sprecherin Cathy Maret am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Sie bestätigte damit eine Meldung im "Sonntagsblick".

Die Beamten sollen ausserdem den Informationsaustausch mit den srilankischen Behörden vereinfachen. Vor allem wenn die Lage unklar sei, lohne es sich, vor Ort zu sein, sagte Maret. Nach den Anschlägen von Nizza und Paris sei das fedpol gleich vorgegangen.

Bei den Anschlägen am Ostersonntag waren fünf in der Schweiz wohnhafte Personen ums Leben gekommen, zwei davon besassen den Schweizer Pass. Deren Familien erhalten konsularischen Schutz. Gemäss Maret ist die formelle Identifizierung der Opfer jedoch noch nicht abgeschlossen.