Flüchtlinge
Schweiz sagt Serbien in der Flüchtlingskrise Hilfszahlungen zu

Serbien erhält von der Schweiz finanzielle Hilfe zur Bewältigung des Flüchtlingsandrangs. Kommende Woche kommt es zu einem Treffen zwischen den beiden Ländern.

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Tausende Migranten überquerten in den vergangenen Tagen die Grenze von Mazedonien nach Serbien (Bild), nach zwei Tagen erreichen nun die ersten die Grenze zu Ungarn.

Tausende Migranten überquerten in den vergangenen Tagen die Grenze von Mazedonien nach Serbien (Bild), nach zwei Tagen erreichen nun die ersten die Grenze zu Ungarn.

KEYSTONE/AP/DARKO VOJINOVIC

Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht der «NZZ am Sonntag».

Gemäss EDA ist bei der Abteilung "Ostzusammenarbeit" der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) eine entsprechende Bitte der serbischen Botschaft in Bern eingegangen.

Der genaue Zeitpunkt des Treffens, das nächste Woche stattfinden soll, sei noch nicht definiert. Offen sei auch die Höhe des Betrags, der Serbien zukommen soll. Mit dem Geld könnten etwa Hilfsorganisationen auf dem Balkan unterstützt werden.

Die Schweiz habe mit verschiedenen nationalen und internationalen Akteuren vor Ort Abklärungen für mögliche Hilfeleistungen vorgenommen. Die Länder des Westbalkans stehen in der anhaltenden Flüchtlingskrise unter wachsendem Druck.

Die DEZA unterhält zusammen mit dem Staatssekretariat für Migration (SEM) seit mehreren Jahren Migrationspartnerschaften mit Bosnien und Herzegowina, Serbien und Kosovo. In diesem Rahmen sei es vorgesehen, dass die Schweiz zusätzliche Mittel zur Verfügung stelle, schreibt das EDA.