In seiner jüngsten Publikation "Die Bevölkerung der Schweiz 2008" vergleicht das Bundesamt für Statistik die Bevölkerungs-Eckdaten der Schweiz mit jenen Belgiens, Deutschlands, Spaniens, Frankreichs, Italiens, der Niederlande, Österreichs, Portugals und Grossbritanniens. Das Referenz-Jahr ist 2007.

Mit einem Ausländer-Anteil von 21,1 Prozent lag die Schweiz an der Spitze dieser Länder. In den andern Ländern schwankte der Ausländer-Anteil zwischen 4,2 Prozent (Niederlande, Portugal) und 11,6 Prozent (Spanien). In vielen europäischen Ländern ist die Einbürgerungs-Praxis freizügigier als in der Schweiz.

Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 79,4 Jahren belegten die Schweizer Männer einen Spitzenplatz. Bei den Frauen lag sie mit 84,2 Jahren leicht hinter Frankreich mit 84,4 Jahren. Am tiefsten war die Lebenserwartung in Portugal mit 75,2 respektive 81,6 Jahren.

In der Schweiz kamen im Stichjahr 5,3 Heiraten auf 1000 Einwohner - weit mehr als in den andern neun Ländern mit Werten zwischen 4,2 und 4,5. Mit 2,6 Scheidungen auf 1000 Einwohner nimmt die Schweiz dagegen eine Position im Mittelfeld ein.

21,5 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind unter 20 Jahre alt, Einen höheren Anteil an Jungen, zwischen 23 und 25 Prozent, hatten Belgien, Frankreich, die Niederlande und Grossbritannien.