Die ausgehändigten Gegenstände waren eine Figurine, die den Gott Anubis darstellt, zwölf Uschebti - Statuetten mit Mumiengestalt - sowie mehrere Amulette. Diese stellen unter anderen das Horusauge und den Djed-Pfeiler dar.

Das Bundesamt für Kultur (BAK) übergab der Ägyptischen Botschaft in Bern insgesamt 26 archäologische Kulturgüter, wie es am Mittwoch mitteilte. Die Gegenstände wurden bei zwei Strafverfahren in den Kantonen Wallis und Luzern von den Behörden definitiv eingezogen.

Die Schweiz und Ägypten sind Vertragsstaaten der Unesco-Konvention von 1970 über Massnahmen zum Verbot und zur Verhütung der rechtswidrigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut. Beide Länder haben zudem 2011 eine bilaterale Vereinbarung über die Einfuhr und Rückführung von Kulturgut unterzeichnet.