Wie das Seco mitteilte, waren grössere Geschäfte die Teillieferung von elf Feuerleitgeräten und 24 Fliegerabwehrkanonen nach Pakistan für rund 110 Millionen Franken. Dazu kamen die Lieferungen von 98 gepanzerten Radfahrzeugen des Typs Piranha und Eagle nach Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland und Rumänien für 193 Millionen Franken.

Weiter wurden 18 von der Schweizer Luftwaffe ausgemusterte Trainings- und Kampfflugzeuge des Typs Hawk Mk-88 sowie Ersatzteile und Munition für rund 30 Millionen Franken an die finnische Luftwaffe weiterverkauft. Nach Saudi-Arabien wurden Fliegerabwehrsysteme für rund 30 Millionen Franken ausgeführt.

Im Berichtsjahr wurden dem SECO insgesamt 2634 Ausfuhrgesuche unterbreitet. Davon wurden 2613 Gesuche im Wert von 1479 Millionen Franken bewilligt. 21 Gesuche für den Export von Pistolen nach osteuropäischen, asiatischen, afrikanischen Ländern und dem Nahen Osten wurden abgelehnt.

Mit einem Bericht zur Exportkontrolle von leichten Waffen stellt das SECO Transparenz her. Im letzten Jahr wurde die Ausfuhr von 11 333 Handfeuerwaffen bewilligt. Hauptabnehmer waren Waffenhandels- und Industriebetriebe sowie Polizeiorgane.