Religionen

Schutz vor Terror: Bund unterstützt gefährdete Minderheiten mit 500'000 Franken

Synagogen waren in der Vergangenheit auch hierzulande Opfer von Hassattacken. (Symbolbild)

Synagogen waren in der Vergangenheit auch hierzulande Opfer von Hassattacken. (Symbolbild)

Der Bund will Moscheen und Synagogen besser schützen. Er beteiligt sich dieses Jahr mit knapp einer halben Million Franken – etwa an baulichen Massnahmen religiöser Einrichtungen.

(rwa) Religiöse Organisationen wie Moscheen oder Synagogen sind Orte, die einen besonderen Schutz benötigen. Der Bund kann bauliche Massnahmen unterstützen, welche die Sicherheit der betroffenen Minderheiten erhöhen. Für dieses Jahr hat er elf Gesuche in der Höhe von rund 500'000 Franken bewilligt, wie das Bundesamt für Polizei (Fedpol) in einer Mitteilung schreibt. Darüber berichtet hatten die Tamedia-Zeitungen in ihrer Samstagsausgabe.

Die elf Organisationen erfüllen laut Fedpol die Kriterien für die Unterstützung von Minderheiten mit besonderen Schutzbedürfnissen wie etwa bei erhöhter terroristischer oder gewaltextremistischer Bedrohung. Um welche Organisationen es sich handelt, gab der Bund nicht bekannt. Weil nicht genügend Mittel für alle beantragten Gelder zur Verfügung standen, hat er drei Gesuche nicht berücksichtigt.

Als Minderheiten gelten Personengruppen, die sich durch eine gemeinsame Lebensweise, Kultur, Religion, Tradition, Sprache oder sexuelle Orientierung verbunden fühlen.

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