Sozialarbeit
Schulsozialarbeit in Wohlen klar angenommen

Das klare Ja zur Schulsozialarbeit in Wohlen erfreut vor allem die Lehrpersonen. «Sie bekommen professionelle Unterstützung und können sich wieder aufs Wesentliche konzentrieren», so Schulpflegepräsident Franco Corsiglia.

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Schulsozialarbeit Wohlen

Schulsozialarbeit Wohlen

Aargauer Zeitung

Andrea Weibel

Die Schulsozialarbeit in Wohlen wird eingeführt, dafür haben am Sonntag 56,5 Prozent der Wohler Urnengänger gesorgt. «Die Stimmbürger haben bewiesen, dass sie für die Schule einstehen, wenn diese ihre Projekte und Bedürfnisse klar und deutlich vorbringt», so Schulpflegepräsident Franco Corsiglia. Darin unterstützt ihn auch Gemeinderat Paul Huwiler: «Die Wohler haben einmal mehr bewiesen, dass sie begründeten und seriös ausgearbeiteten Vorlagen offen und konstruktiv gegenüberstehen.»

Optimale Rahmenbedingungen

«Im Bildungsbereich sind nicht nur Investitionen in Schulhäuser und Anlagen notwendig. Manchmal braucht es auch Investitionen in optimale Rahmenbedingungen für die Kinder und Jugendlichen, das hat das Stimmvolk erkannt», erklärt Gemeinderat Paul Huwiler. «Als Ressortvorsteher Bildung bin ich überzeugt, dass die Mittel für die Schulsozialarbeit zu einem besseren Lernklima führen werden.» Franco Corsiglia hakt ein: «Die Kinder bekommen endlich eine Stelle, an die sie sich auf tiefster Stufe wenden können. Und die Lehrer bekommen professionelle Unterstützung, durch die sie sich wieder aufs Wesentliche konzentrieren können.»

Den 43,5 Prozent, die gegen die Einführung der Schulsozialarbeit gestimmt haben, versichert Corsiglia: «Dass die Schulsozialarbeit eingeführt wird, heisst nicht, dass die Eltern nicht mehr in der Pflicht stehen. Aber sie werden zusätzlich unterstützt.»

Investition in die Qualität der Schule

Die Schulsozialarbeit wird Wohlen jährlich 350000 Franken kosten. «Der gesprochene Betrag ist eine Investition in die Qualität unsere Schule und wird bei allen Schülern in sämtlichen Stufen wirksam werden. Ich bin überzeugt, dass wir den ‹Return on Investment› sehr bald spüren werden», so Paul Huwiler. «Ich habe nichts anderes vom Wohler Volk erwartet und freue mich sehr über das Resultat», fügt Franco Corsiglia an.

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