Das Auto sei in der nordiranischen Stadt Kaswin beschossen worden, wo Karubi an einer Trauerfeier für einen bei Protesten getöteten Oppositionellen teilgenommen habe. Die Zeremonie sei von einem reformorientierten Ex-Parlamentsabgeordneten organisiert worden.

Zunächst hätten rund 500 Mitglieder der Bassidsch-Miliz und Bewohner von Nachbardörfern das Haus, in dem Karubi sich aufgehalten habe, umstellt, mit Steinen beworfen und Fensterscheiben zertrümmert.

Nach vier Stunden habe schliesslich die Polizei eingegriffen, um Karubi aus dem Haus zu geleiten. "Als sein Auto abfuhr, wurde es angegriffen und von Kugeln getroffen." Von offizieller Seite gab es zunächst keine Informationen über den Zwischenfall.