Signalisationsänderung
Schleichverkehr bleibt verboten

Bewohner von Oberwil-Lieli dürfen durch die beiden Ortsteile fahren. Auch in Zukunft verboten aber bleibt die Direktdurchfahrt, um von Birmensdorf nach Unterlunkhofen zu gelangen. Mit einer Signalisationsänderung soll dies nun deutlich gemacht werden.

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Aargauer Zeitung

Dino Nodari

Schleichverkehr durch Oberwil-Lieli ist weiterhin untersagt. Die Zufahrt für Anstösser und Zubringer wird nun aber wieder erlaubt. Mit einer Siganalisationsänderung soll die Verkehrssituation der Ortsteile Lieli und Oberwil nun verbessert werden. Nach Einsprachen von Einwohnern wurden die ursprünglich angebrachten Verbotstafeln abmontiert. «Mit den wichtigsten Einsprechern konnte jetzt eine Einigung erzielt werden», erklärt Gemeindeammann Andreas Glarner. Er hofft, dass nun auch die übrigen Einsprecher einlenken.

Viel Schleichverkehr

Im Zusammenhang mit der neuen Umfahrung Oberwil-Lieli bestand die Auflage, dass verkehrsberuhigende Massnahmen ergriffen werden müssen. Diese wurden nach der Eröffnung des Tunnels mit einem Fahrverbot durch den Ortsteil Lieli umgesetzt. Wegen Einsprachen liess der Kanton die Verbotstafeln wieder entfernen. Dies habe in der Folge zu einem deutlichen Anstieg des Schleichverkehrs durch das Dorf geführt, bestätigt Andreas Glarner. Insbesondere Automobilisten vom Reusstal würden lieber den Schleichweg durchs Dorf wählen und nicht über den Kreisel Mattenhof und durch den Tunnel rollen.

Verständliche Verbotstafeln

Im Gegensatz zu den ersten, unklaren Verbotstafeln soll nun auf den Signalisationstafeln «Direkte Durchfahrt nach Unterlunkhofen verboten» und «Direkte Durchfahrt nach Birmensdorf verboten» stehen. Das sorge für mehr Klarheit, ist der Gemeindeammann überzeugt. Auch wenn die Kontrolle für die Polizei so schwieriger werde. «Wir müssen aber auch fürs Gewerbe schauen.»

Die Ausschreibung der geänderten Signalisation erfolgt am 25. Mai. Sollten innert der Einsprachfrist keine Einsprachen eingehen, würden die Tafeln montiert. «Diese Verbotstafeln entsprechen auch dem Wunsch der Bevölkerung», ist Glarner überzeugt. Er verweist auf eine Petition, die vor einem Jahr eingereicht wurde und die ein Verbot für den Durchgangsverkehr forderte.

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