Der Betroffene wurde Ende September 2017 in das Zentrum für Stationäre Forensische Therapie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich in Rheinau überwiesen.

Im zuvor inhaftierten Gefängnis war er aufgrund von plötzlichen Stimmungsschwankungen unberechenbar. Zudem nahm er die verordneten Medikamente nicht ein.

Für die Mitte Juni angeordnete medikamentöse antipsychotische Zwangsbehandlung verlangte der 52-Jährige eine gerichtliche Beurteilung durch das Bezirksgericht Andelfingen. Dieses lehnte seine Beschwere ab.

Ebenso hat das Obergericht Zürich im Juli entschieden, dass die Voraussetzungen für eine Behandlung gegen den Willen des Mannes erfüllt seien. Aufgrund der Vorgeschichte und der Einschätzung eines Gutachters müsse erwartet werden, dass der Betroffene eine Gefahr für sich und Dritte werden könne.

Dies geht aus einem am Donnerstag publizierten Urteil des Bundesgerichts hervor. Der Mann hatte gegen den Entscheid des Obergerichts Beschwerde in Lausanne eingelegt. Das Bundesgericht ist darauf nicht eingetreten, weil sie unzureichend begründet war. (Urteil 1B_380/2018 vom 13.08.2018)