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SBB wollen alle Lokführer in Uniform stecken

Ab 2014 müssen die Lokführer im Personenverkehr der SBB einheitliche Kleidung tragen. Die «Berufskleider» genannte Uniform besteht aus einem roten Hemd, einer dunklen Jacke mmit Bahn-Logo sowie einer dunklen Hose und dunklen Arbeitsschuhen.

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SBB-Lokführer sollen Uniformen tragen.

SBB-Lokführer sollen Uniformen tragen.

Keystone

Die SBB wollen die 2300 Lokführer zum Tragen einer Uniform verpflichten, wie «NZZ am Sonntag» berichtet. Die «Berufskleider» genannte Ausrüstung besteht aus einem roten Hemd, einer dunklen Jacke mit Bahn-Logo sowie einer dunklen Hose und dunklen Arbeitsschuhen.

Sie kostet die SBB einmalig 1000 Franken und danach jährlich 500 Franken pro Angestellten. Derzeit arbeiten 26 Prozent der Lokführer in der Uniform; seit 2010 eingestellte Lokführer mussten sich in ihren Arbeitsverträgen dazu verpflichten, einige weitere tragen die Kleider freiwillig.

Personalkommission hat das letzte Wort

Ab 2014 sollen alle Lokführer einheitlich gekleidet auftreten. «Die SBB wünschen das vor allem aus Repräsentationsgründen, denn insbesondere im schweizweit unbegleiteten Regionalverkehr ist der Lokführer oft der einzige Repräsentant des Unternehmens», teilt SBB-Sprecher Daniele Pallecchi mit.

Über ein Obligatorium entscheide die Personalkommission zusammen mit den SBB. Der Verband Schweizer Lokführer hegt Vorbehalte. «Das Verhältnis von Kosten und Nutzen stimmt nicht», sagt Verbandspräsident Hubert Giger. «90 Prozent der Zeit sind wir alleine im Führerstand.»