Ein Brand im Zürichbergunnel hat am Mittwochabend den Zugverkehr zwischen Stadelhofen und Stettbach zum Erliegen gebracht. Die Lösch- und Wiederinstandsetzungsarbeiten wurden sofort eingeleitet. Ein zweiter Schwelbrand sei dabei nicht entdeckt worden, erklärte Anton Häne, Leiter Verkehrsmanagement, an einer Medienkonferenz.

SBB entschuldigen sich für Pannenserie

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Der zweite Schwelbrand wurde erst später entdeckt – warum, das müsse noch abgklärt werden. Als dies geschah, gab es gleichzeitig eine Stellwerkstörung in Effretikon.

Im Zürichbergtunnel habe es gestern einen Schwelbrand in den Kabelkanälen gegeben. Dies führte dazu, dass die Panne grosse Auswirkungen auf das SBB-Netz hatte: "Es waren keine Umleitungen mehr möglich, und dies zur Hauptpendelzeit."

Zehntausende Pendler waren von den Pannen betroffen, einige von ihnen seien sogar mehrmals täglich von den Vorfällen betroffen gewesen. Deshalb hätten viele Kunden auch kein Verständnis gehabt, so Häne.

Nach wie vor ist unklar, welche Ursachen zu den Störungen führten. Die Untersuchungen laufen noch. Die Züge verkehren in der Zwischenzeit aber wieder planmässig.