SBB

SBB-Ausbau im Unteren Aaretal steht nichts im Wege

Die SBB stösst für Ausbau im Unteren Aartal auf keinen Widerstand.

Die SBB stösst für den Ausbau im Unteren Aartal auf keinen Widerstand

Die SBB stösst für Ausbau im Unteren Aartal auf keinen Widerstand.

Der Ausbau der SBB-Strecke Döttingen–Koblenz– Bad Zurzach ist auf Kurs: Dem Konzept, so hat die Vernehmlassung gezeigt, wird grundsätzlich zugestimmt, das finanzielle Engagement des Kantons und der Gemeinden wird befürwortet. In einem nächsten Schritt hat der Grosse Rat das Wort.

Der Reihe nach: An der Bahninfrastruktur ist im unteren Aaretal in den letzten Jahren nur wenig verändert worden. Die Nachfrage aber ist gestiegen, das Angebot verbessert worden. Stichworte sind der durchgehende Halbstundentakt oder die Direktzüge zwischen Koblenz und Zürich in den Spitzenzeiten. Die SBB planen folgende Erneuerungen und Erweiterungen: Automatisierung der Strecke Döttingen-Koblenz- Bad Zurzach sowie Modernisierung der drei Bahnstationen.

Die Realisierung der Infrastrukturausbauten erfordert eine Richtplananpassung. Die öffentliche Anhörung erfolgte von Februar bis März dieses Jahres. Zur Vorlage Stellung genommen haben 7 Gemeinden (Baden, Bad Zurzach, Döttingen, Koblenz, Untersiggenthal, Wettingen, Würenlingen), die Regionalplanungsverbände Baden Regio und Zurzibiet, 8 politische Parteien sowie 13 weitere Instanzen (Verkehrsunternehmen, Verbände, kantonale Ämter, Private usw.).

Bereitschaft vorhanden

Fazit: Dem neuen Bahnkonzept mit der S-Bahnlinie 19 nach Koblenz sowie den Bahnhof- und Gleisausbauten in Döttingen, Koblenz und Bad Zurzach werde zugestimmt, schreibt der Regierungsrat in seiner Botschaft an den Grossen Rat. Die Bereitschaft sei vorhanden, die zusätzlichen finanziellen Mittel bei der Infrastruktur und beim Angebot für die S-Bahnlinie 19 nach Koblenz zur Verfügung zu stellen. Die Richtplananpassung wird gleichzeitig mit der Kreditbewilligung durch den Grossen Rat erfolgen. (mhu)

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