Zum Lurch des Jahres wurde der Feuersalamander von der Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz Schweiz (karch) und der deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) gewählt, wie die beiden Organisationen am Sonntag mitteilten.

In manchen Landesteilen sind Larven des Feuersalamanders in fast jedem Bach zu finden. In anderen Gegenden ist das Tier weit seltener, etwa im Mittelland.

Der Feuersalamander besiedelt vor allem tiefere Lagen mit einem Schwerpunkt auf etwa 500 Metern über Meer. Im Tessin finden sich sowohl das tiefste (200 m ü. M.) als auch das höchste Verbreitungsgebiet (1680 m). Entlang der Alpenflüsse dringt er aber weit in die Alpen ein. In den nördlichen Alpentälern treffen sich die aneinandergrenzenden Verbreitungsgebiete von Feuer- und Alpensalamander (salamandra atra).

Nördlich der Alpen ist der Feuersalamander strikt nachtaktiv. Erwachsene Tiere sind meist nur bei Regenwetter zu beobachten. Das Tier steht auf der Liste gefährdeter Arten. In etwa einem Fünftel der Bäche, wo es früher vorkam, wurde es bei jüngsten Feldbeobachtungen nicht mehr bestätigt.

Dabei setzt ihm der Besatz von normalerweise fischfreien Bächen mit Fischen zu. Junge Bachforellen attackieren die Larven. Auch Gewässerverschmutzung dürfte beim Rückgang mitspielen und zudem tauchte jüngst eine bisher ungeklärte Krankheit auf.