Armee
Russische Militärs schauen sich bei der Schweizer Armee um

Vier hohe Militärs aus Russland inspizieren die Schweizer Armee. Das ist anscheinend jedem OSZE-Staat erlaubt. Mlitärisch wichtige Objekte sind allerdings von der Überprüfung ausgeschlossen.

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Soladaten der Schweizer Armee bei einer Übung (Archivbild).

Soladaten der Schweizer Armee bei einer Übung (Archivbild).

Keystone

Auf Ersuchen Russlands und nach Zustimmung der Schweiz weilt von Montag bis Donnerstag eine vierköpfige Gruppe der russischen Armee in der Schweiz. Sie führt eine Inspektion der Armee durch im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit.

Wie das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte, ist die Inspektion eine Überprüfungsmöglichkeit gemäss den Bestimmungen des Wiener Dokumentes 2011. Jedem OSZE-Teilnehmerstaat sei es erlaubt, sich hinsichtlich Einhaltung der vereinbarten vertrauens- und sicherheitsbildenden Massnahmen vor Ort Informationen zu beschaffen.

Die Inspektion durch die Russische Föderation findet im Raum Lausanne-Neuenburg, Mittelland, Winterthur, Bern inklusive Berner Oberland, Innerschweiz und Wallis statt. Sie dauert maximal 48 Stunden und wird am 4. September beendet. Die Inspektoren werden über militärische Aktivitäten informiert, die während dieser Zeit in diesen Gebieten durchgeführt werden.

Die Inspektionsgruppe kann sich im erwähnten Raum in Begleitung schweizerischer Armeeangehöriger frei bewegen. Sensitive Objekte sind von der Überprüfung ausgenommen.