Die Billag hat seit 1995 dreistellige Millionenbeträge in Form von Mehrwertsteuer erhoben.

Die zu Unrecht erhobene Mehrwertsteuer soll die Billag an die Gebühren-Zahler zurückbezahlen. Das fordern die Konsumentenschutzorganisationen.

"Wir werden bis vor Bundesgericht gehen, um die Frage zu klären", sagt Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung Konsumentenschutz gegenüber der "NZZ am Sonntag".

Gemäss Bundesgericht darf die Billag keine Mehrwertsteuer auf die Gebühren erheben.

Nicht geklärt ist hingegen, ob sie die bereits eingezogenen Beträge rückwirkend retournieren muss.