Glücksspiel

Rubel rollt im Grand Casino Baden auch in der Wirtschaftskrise

Rauchverbot schadet Casino Baden

Rauchverbot schadet Casino Baden

Auch in der Wirtschaftskrise suchen viele Leute ihr Glück im Geldspiel. Die Grand Casino Baden AG steigerte 2008 den Bruttospielertrag um 3,8 Prozent auf 110,1 Mio. Franken. Die Spielbank zählte erstmals mehr als eine halbe Million Besucher.

Trotz eines leicht rückläufigen Marktes seien Umsatz und Ertrag auf ein Rekordniveau gestiegen, teilte die Stadtcasino Baden AG mit. Mit einem Bruttospieletrag von 110,1 Mio. Franken sei das Casino Baden nach dem Casino Montreux das erfolgreichste Casino der Schweiz.

Die Zahl der Besucher nahm 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent auf 509 313 Personen zu. 2007 hatte die grösste Spielbank der Deutschschweiz jedoch einen Anstieg von 10,2 Prozent Besucher registriert.

Der Konzerngewinn der Stadtcasino Baden AG, Mehrheitsaktionärin der Spielbank Baden AG, stieg um 8 Prozent auf 14,1 Mio. Franken. Die Bilanzsumme kletterte um 1,4 Prozent auf 102,4 Mio. Franken. Die Liquidität sei nach wie vor ausgezeichnet, hiess es. Der Blick in die Zukunft falle jedoch vorsichtig aus.

Sorgen bereitet der Casino-Betreiberin neue Auflagen wie die erhöhte Spielbankenabgabe für A-Casinos. Diese vom Bundesrat beschlossene Erhöhung würde gemäss den Verantwortlichen für das Grand Casino Baden zu Mehrkosten von rund 4 Mio. Franken pro Jahr führen. Einen Umsatzrückgang befürchtet die Betreiberin auch wegen des im Aargau beschlossenen Rauchverbots.

Die Grand Casino Baden AG beschäftigt sich auch mit der Zeit nach dem Jahr 2022. Auf diesen Zeitpunkt läuft die Konzession des Bundes aus. Sie erwartet eine Verschärfung des Wettbewerbs und will daher eine strategische Allianz mit einem industriellen Partner eingehen. Den geplanten Annexbau hat die Grand Casino Baden AG wegen Einsprachen auf Eis gelegt.

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