Wie die "NZZ am Sonntag" berichtet, ist die Zahl der Suchanfragen zuletzt stark gestiegen.

2014 hatten 938 Personen nach vermissten Angehörigen und Bekannten gesucht.

In früheren Jahren betraute das Rote Kreuz jeweils nur rund 200 Fälle pro Jahr.

Die Zunahme begründen die Verantwortlichen mit den steigenden Flüchtlingszahlen sowie der höheren Bekanntheit des Suchdienstes.

2015 betreute die Institution Personen aus 66 Nationen, die meisten stammen aus Afghanistan (357) und Eritrea (99).

Bei der Suche setzt das Rote Kreuz auf die Zusammenarbeit mit Organisationen, die in diesen Ländern tätig sind und lokale Netzwerke.

Zudem betreiben die Suchdienste gemeinsam Internet-Plattformen, die Fotos veröffentlichen und Kontaktangaben bekannt geben.