Montagsinterview

Roger de Weck: «Nur wenige erfahren so harten Wettbewerb wie die SRG»

Der SRG-Generaldirektor Roger de Weck verteidigt im Interview die Gebühren von 1,2 Milliarden Franken, die sein Unternehmen erhält. Und ergänzt: «Kein Fernsehen ist so staatsfern wie die SRG.»

Wir führen das Interview auf Hochdeutsch, denn Roger de Weck spricht praktisch druckfertig. Wir sitzen in «Jack’s Brasserie», einem Restaurant neben dem Bahnhof Bern. Vor und nach dem Interview ist de Weck locker und charmant. Sobald das Tonband läuft, geht es heftig zu und her: Der SRG-Generaldirektor legt sich vehement ins Zeug für das revidierte Radio- und TV-Gesetz (RTVG), über das die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 14. Juni abstimmen. Inhaltlich geht es um eine Änderung der Finanzierung – neu muss jeder die Radio- und TV-Gebühr zahlen, dafür fällt sie etwas tiefer aus. Die Vorlage hat nun aber eine Diskussion über die Aufgaben der SRG und über den Service public ausgelöst.

Herr de Weck, warum ärgern Sie und Ihre Mitarbeiter sich, wenn man die SRG als Staatssender bezeichnet?

Roger de Weck: Weil wir keiner sind. Wir berichten unabhängig und kritisch.

Sie erhalten automatisch 1,2 Milliarden Franken Gebührengelder. Der Bundesrat entscheidet über die Höhe. Das ist doch ein Staatssender.

Kein öffentliches Radio und Fernsehen ist so staatsfern wie die SRG. In Deutschland herrscht Parteienproporz: Gehört die Generaldirektorin zur SPD, muss der Chefredaktor CDU sein. Ganz zu schweigen von Frankreich und Italien. Nach dem gutschweizerischen Milizprinzip hat die SRG einen demokratischen, föderalistischen Trägerverein mit 23 000 Mitgliedern, davon 1300 im Aargau und in Solothurn und gut 1900 in Basel. In unserer direkten Demokratie wären die Bürgerinnen und Bürger allergisch auf ein Staatsradio oder Staatsfernsehen.

Wie definieren Sie die SRG?

Ganz einfach: Ein öffentliches Radio und TV, das sich am Markt behaupten muss. Nur wenige Schweizer Unternehmen erfahren einen so harten Wettbewerb wie die SRG.

Das muss für die privaten Sender wie Hohn klingen, wenn Sie von hartem Wettbewerb sprechen und gleichzeitig staatlich verordnet 1,2 Milliarden erhalten.

Unsere Konkurrenten sind die deutschen, französischen, italienischen Kanäle und globale Anbieter wie Netflix. Der Marktanteil wird alle 30 Sekunden gemessen. Das ZDF hat für Fernsehen in einer Sprache 40 Prozent mehr Geld als die SRG für Radio und Fernsehen in vier Sprachen.

In der Schweiz drücken Sie die Privaten an die Wand. Sie kaufen US-Serien wie «Grey’s Anatomy». Sendungen, die Private auch kaufen könnten, wenn sie nicht von der SRG überboten würden.

«Vor dem «Bestatter» hatte SRF zehn Jahre lang keine eigene Serie produziert – aus Geldmangel»

«Vor dem «Bestatter» hatte SRF zehn Jahre lang keine eigene Serie produziert – aus Geldmangel»

Vor dem «Bestatter» hatte SRF zehn Jahre lang keine eigene Serie produziert – aus Geldmangel. Kein privater Kanal ist in die Marktlücke gesprungen. Weshalb? Es gibt die Marktlücke nicht. Eine Schweizer Serie kostet viel mehr, als sie mit Werbung einspielen kann; 90 bis 95 Prozent unserer Sendungen wären für kommerzielle Fernsehkanäle ein Verlustgeschäft.

Es geht nicht um den «Bestatter». Es geht um ausländische Filme und Serien, die mit Service public nichts zu tun haben.

Seltsam, dass ein Service-public-Kanal keine Filme etwa von Woody Allen oder keine anspruchsvollen Serien wie «Borgen» ausstrahlen sollte.

Das können auch andere.

Woody Allen sehen Sie auf kommer ziellen Kanälen nie, die Quote ginge in den Keller. Davon abgesehen wundere ich mich: Vor der Volksabstimmung über das revidierte Radio- und Fernsehgesetz werde ich zu allem Unmöglichen und Möglichen befragt, nur nicht zur Vorlage, über die das Volk am 14. Juni befindet: den Wechsel von einem veralteten, teuren und bürokratischen Gebührensystem zu einem neuen System, das kostengünstiger, einfacher und fairer ist.

Dazu kommen wir schon noch ... Sie sprechen von der ausländischen Konkurrenz. Wieso schauen Sie derart auf die Marktanteile? Service public definiert sich darüber, was wichtig ist fürs Land.

Zwei Prozent Marktanteil für den Service public wie in den USA – ist das Ihr Traum? Ein Albtraum für die Gebührenzahlenden.

Beim Postauto, das in ein Bergtal fährt, schaut man auch nicht auf die Auslastung. Es fährt dorthin, weil es für das Land wichtig ist und weil kein privates Unternehmen diesen Dienst finanzieren könnte.

In unserer Branche, liebe Kollegen, wäre ein Service sans public kein Service public. Gute Sendungen sind teuer, also bemühen wir uns darum, dass sie auch geschaut werden. Allerdings wird unser Programm stärker noch vom Service-public-Auftrag bestimmt als von der Nachfrage: Kein Kommerzsender strahlt eine Kultur- oder Wirtschaftssendung zur besten Sendezeit aus. – Warum aber muss ich in meinen Interviews dafür kämpfen, über die Gebührenreform zu reden, dank der fast alle Haushalte gut 50 Franken weniger zahlen werden?

Ein guter Werbespot. Ihnen jedoch kann es egal sein, wie die Abstimmung ausgeht – die SRG bekommt so oder so gleich viel Geld. Ihr Engagement zeigt, dass es um mehr geht als um ein neues Finanzierungssystem.

Thema der Abstimmung ist nicht der Service public an sich, sondern ein neues Gebührenmodell zur Finanzierung der SRG und von 34 Lokal- und Regionalsendern. Diese bekommen mehr Geld, während die SRG nicht einen Rappen mehr erhält. Radio, Autoradio und Fernseher, aber auch Tablet, Smartphone und Computer: Inzwischen hat praktisch jeder Haushalt ein Empfangsgerät. Deshalb wird die veraltete Gerätegebühr in eine Haushaltsgebühr umgewandelt. Sie ist einfacher. Sie ist unbürokratisch, die Billag erhält weniger Geld, es gibt keine Billag-Kontrolleure mehr. Sie ist kostengünstiger, die Gebühr sinkt von 450 auf rund 400 Franken. Weshalb eigentlich Ihre Skepsis gegenüber dieser Vereinfachung?

Zum Beispiel, weil jeder zahlen muss, auch wenn er nicht konsumiert.

Sorry: Schon heute wird die Gebühr nicht für die Nutzung erhoben, sondern für den Besitz eines Empfangsgeräts. Im neuen Gesetz gilt als Übergangslösung: Wer gar kein Empfangsgerät hat – 0,5 Prozent der Haushalte – zahlt fünf Jahre ab Umsetzung des Gesetzes nichts, also bis 2023.

Das zeigt, dass Ihnen unwohl ist dabei. Fünf Jahre sind schnell vorbei, und dann zahlen alle.

Es war ein pragmatischer Entscheid des Parlaments. Und nicht alle müssten zahlen. Wer im Altersheim, im Pflegeheim, im Studentenhaus oder sonst einem kollektiven Haushalt wohnt, muss nichts mehr zahlen. Bezüger von Ergänzungsleistungen zur AHV/IV zahlen nichts und können dank dem neuen Gesetz sogar rückwirkend von der Gebühr befreit werden.

«Wären wir ein einsprachiges Land, hätte die SRG viel weniger Kanäle. Unser Angebot widerspiegelt das Land der vier Kulturen»

«Wären wir ein einsprachiges Land, hätte die SRG viel weniger Kanäle. Unser Angebot widerspiegelt das Land der vier Kulturen»

Und was ist mit dem Schreinermeister, der keine SRG-Produkte konsumiert, aber trotzdem zahlen muss?

Nochmals: Schon das bestehende Gesetz stellt nicht auf die Nutzung ab. 94 Prozent der Menschen in der Schweiz konsumieren jede Woche unser Angebot. Heute ist die Zahlungsmoral der privaten Haushalte gut, die der Firmen schlecht. Laut Bundesrat entrichtet nur die Hälfte der zahlungspflichtigen Unternehmen die Radiogebühr und 38 Prozent die TV-Gebühr. Mit dem neuen System müssen 75 Prozent der Firmen nichts mehr zahlen und weitere 9 Prozent weniger als heute. Der Schreinermeister zahlt nichts, wenn er bis 500 000 Franken Umsatz erzielt. Setzt er zwischen 500 000 und einer Million um, zahlt er weniger: statt 612 Franken 400 Franken. Ohnehin gilt nur der mehrwertsteuerpflichtige Umsatz, was sensible Branchen wie Gesundheit, Bildung, Kultur entlastet, die keine Mehrwertsteuer zahlen.

Das Gewerbe ist ein anderes Thema. Für den Schreinermeister als Privatbürger gibt es keine Wahlfreiheit mehr.

Mich erstaunt Ihr Plädoyer, ein teures System beizubehalten, wo doch das neue System dafür sorgt, dass fast all diejenigen, die rechtschaffen die Gebühr entrichten, weniger zahlen.

Das Grundproblem der Debatte ist doch: Wir sprechen über die Finanzierung, bevor wir festlegen, was die SRG tun und was sie lassen soll.

Das neue System ist flexibel anwendbar für jeden künftigen Leistungsauftrag an die SRG. Egal, ob die SRG mehr oder weniger Aufgaben haben wird und wie viel Geld sie dafür bekommt – das neue System ist in jedem Fall besser. Ich diskutiere leidenschaftlich über Service public. Aber wir sollten nicht den Fehler wiederholen, den viele Medien etwa bei der Zweitwohnungs-Initiative, bei der «Abzocker»-Initiative oder bei der Einwanderungs-Initiative begingen. Sie diskutierten lieber über die allgemeine Problematik als über Stärken und Schwächen der vorgeschlagenen Lösung. So frage ich Sie: Ist das heutige teure System besser?

Man könnte ja argumentieren, jeder Bürger müsse seinen Beitrag an eine Institution wie die SRG leisten, weil sie für das Land wichtig ist ...

... schön, dass Sie das sagen, dann muss ich es nicht mehr ...

... aber die SRG betreibt heute 17 Radio- und 7 TV-Kanäle, und da ist die Frage legitim: Ist das nicht zu viel?

Wären wir ein einsprachiges Land, hätte die SRG viel weniger Kanäle. Unser Angebot widerspiegelt das Land der vier Kulturen.

«Es steht mir nicht zu, die Qualität unserer Programme mit derjenigen von 3+ zu vergleichen.»

«Es steht mir nicht zu, die Qualität unserer Programme mit derjenigen von 3+ zu vergleichen.»

Wie erklären Sie sich, dass dieses Radio- und TV-Gesetz eine derartige Diskussion ausgelöst hat?

Die Presse thematisiert das Radio- und Fernsehgesetz intensiver als die Erbschaftssteuer. Pro Tag erscheinen bis zu 15 Artikel, welche die SRG bashen.

Bashen wir Sie denn jetzt gerade?

Ich beobachte amüsiert, was alles mit dem immergleichen negativen Drall veröffentlicht wird. So wie in Ihren Fragen Eigeninteressen mitschwingen. Die SRG berichtet über diese Abstimmung ausgewogener als die meisten privaten Medien.

Wenn wir die Interessen der AZ Medien vertreten würden, müssten wir für die Vorlage werben, weil unser Unternehmen für seine TV-Sender künftig mehr Geld bekäme.

Jedenfalls las ich bislang keine Zeitung, die kritisch die Argumente des Gewerbeverbands untersucht hätte.

Aber ist es denn schlimm, dass wir vor der Abstimmung über die Aufgaben der SRG diskutieren?

Überhaupt nicht, der Debatte stelle ich mich gern. Aber schade wärs, wenn nach anderen Urnengängen auch der 14. Juni zur Symbolabstimmung umfunktioniert würde. In letzter Zeit gab es unzählige Abstimmungen, bei denen man nicht die Vorlage prüfte. Die Service-public-Diskussion ist nötig und wichtig. Die Medienbranche ist im Umbruch. Also müssen sich die Auftraggeber der SRG – die Bürgerinnen und Bürger – überlegen, wie die Zukunft ihres Medienhauses aussieht. Ob die SRG in Zukunft mehr oder weniger leisten soll, ändert nichts daran, dass sie und 34 private Anbieter dank dem neuen Radio- und Fernsehgesetz auf effizientere Weise finanziert würden als heute.

Wenn es ein deutliches Ja gibt, dann werden Sie argumentieren: «Seht her, die Leute sind zufrieden.»

Spielchen spielen andere. Es geht einzig um ein pragmatisches neues Gebührenmodell.

Letzte Woche hat das Bundesgericht entschieden, dass die Billag auf die Radio- und TV-Gebühren fälschlicherweise Mehrwertsteuer erhoben hat. Was bedeutet das für die Abstimmung?

Keine Ahnung.

Und was bedeutet es für die SRG?

Nichts auf der Einnahmenseite, die Mehrwertsteuer ist ein Durchlaufposten und wird quartalsweise an die Steuerverwaltung abgeführt. Und auf der Ausgabenseite, beim Abzug der Mehrwertsteuer? Da sind komplexe juristische Fragen durch die zuständigen Stellen zu klären.

Sie betonen immer, dass sich SRG und Private gemeinsam gegen Giganten wie Google und Facebook positionieren müssten. Wie soll das geschehen?

Wenn die SRG einen Werbekunden an das Internet verliert, geht er kaum je zu Schweizer Verlegern, sondern zu Google. Wieso? Alle Websites aller Schweizer Verleger zusammengenommen haben weniger Schweizer Nutzer als Google. Wollen sie auch in Zukunft die Werbekunden halten, müssen Schweizer Medienhäuser – auch die SRG – Werbung gemeinsam vermarkten.

Was noch?

Wir dürfen den Fehler nicht wiederholen aus dem Druckereizeitalter, als jeder Verleger seine eigene Druckerei wollte, die wenig ausgelastet war und Millionen kostete: Dank gemeinsamen digitalen Infrastrukturen könnten wir Kosten senken. Und die SRG stellt gern aktuelle Videos zur Verfügung. Ein faires Angebot liegt ja vor. Wir sollten einander stärken.

Wie sehen Sie die Chance dafür?

Am Schluss tut die Schweiz meistens das Richtige, aber manchmal zu spät.

Sie möchten mit den Privaten zusammenarbeiten. Gleichzeitig ist Ihr Newsportal kaum von 20minuten.ch oder tagesanzeiger.ch zu unterscheiden. Wieso schränken Sie sich da nicht ein?

Einerseits heisst es, die SRG solle sich auf Informationssendungen konzentrieren. Anderseits heisst es, im Internet solle sie kein Informationsportal haben! Dabei verdient weltweit kein Verleger mehr sein Geld mit News. Unser Auftrag und Kerngeschäft ist das Audiovisuelle. Die einen nutzen unsere Audios und Videos übers Radio oder Fernsehen, die anderen übers Internet. Was wir weder tun wollen noch können: eine elektronische Zeitung.

Sie betonen die Viersprachigkeit der SRG. Ihre Bedeutung für die vier Landesteile ist ja auch unbestritten. Aber mal ehrlich: 1065 SRG-Vollzeitstellen für die italienische Schweiz?

Wer zur Deutschschweizer Mehrheit zählt, vergisst im Nu seine Vormacht. Wer zu einer Minderheit gehört, wird auf Schritt und Tritt daran erinnert. Das Gesetz verpflichtet die SRG, für die drei grossen Landessprachen ein gleichwertiges Angebot bereitzustellen.

Wir stellen nur die Frage nach den 1065 Stellen, und schon sind wir die bösen Deutschschweizer?

Woher kommt die legendäre Schweizer Stabilität? Namentlich daher, dass die Minderheiten nie den Kürzeren ziehen. Unsere Institutionen sind durchdrungen vom Gedanken des Ausgleichs der Interessen. Das ist ein eidgenössischer Grundwert.

Einverstanden. Aber es muss doch die Frage erlaubt sein, wieso ein öffentliches Medienhaus für das Tessin über 1000 Vollzeitstellen braucht?

Wie viele Mitarbeiter hat das Tele M1?

Rund 35.

Damit macht der Sender maximal eine Stunde Programm am Tag mit kleinem Marktanteil. Fernsehen mit 40 Prozent Marktanteil in der besten Sendezeit erfordert grosse Investitionen. Jedem steht frei, eine Volksinitiative zu lancieren mit der Forderung, die italienische Schweiz sei künftig schlechter zu behandeln als andere Landesteile.

Sie sagen also: Es geht nicht mit weniger Mitarbeitern?

Wollen Sie eine Debatte über den Abbau des Service public oder über seine Zukunft? Ich bin offen für Umbau, und Umbau kann da und dort Abbau bedeuten, da und dort Ausbau. Der Forderung, wider das Gesetz das Angebot für das Tessin, die Bündner Südtäler und die schweizweite italienischsprachige Gemeinde zu verschlechtern, kann ich nicht folgen.

Wir wollen Sie nur richtig verstehen. Ihre Antwort lautet: Es geht nicht mit weniger Personal.

Von den 5000 Vollzeitstellen in den vier Landesteilen und für die zehnsprachige Internet-Auslandplattform Swissinfo sind 1800 reine Techniker. Wir sind einer der effizientesten Fernseh- und Radiobetreiber Europas. Ausländische Kollegen pilgern zu uns, um zu sehen, wie man mit wenig Geld viel Programm macht.

Tamedia-Verleger Pietro Supino schrieb in einem Essay, die SRG würde immer von Qualität sprechen, biete aber letztlich nicht mehr Qualität als die Privaten. Was sagen Sie dazu?

Es steht mir nicht zu, die Qualität unserer Programme mit derjenigen von 3+ zu vergleichen. «Jung, wild & sexy», «Bachelor» und «Bauer, ledig, sucht» sind nicht unser Ding. Ich wüsste nicht, welches private Radio ein «Echo der Zeit» finanzieren könnte. Qualität kostet Geld. Aber Geld ist damit nicht zu verdienen. Weniger Geld bedeutet tendenziell weniger Qualität. Punkt.

Es will doch niemand, dass die SRG kein Geld bekommt. Aber es gibt doch etwas zwischen kein Geld und sehr viel Geld. Dank Zuwanderung nimmt die SRG heute pro Jahr 140 Millionen Franken mehr Gebühren ein als vor 15 Jahren, während private Medien auf jeden Franken schauen müssen.

Seit dem Jahr 2000 hat unser Budget real um 0,2 Prozent pro Jahr zugenommen. In Ihrer Aussage schwingt mit: Ginge es der SRG schlechter, hätten es die Privaten besser. Das ist für die kleine Schweiz ein Trugschluss und in der globalisierten Medienwelt ohnehin eine Illusion.

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