Nahost

Richard Goldstone präsentiert seinen Bericht über den Gaza-Krieg

Richard Goldstone vor dem UNO-Menschenrechtsrat

Richard Goldstone vor dem UNO-Menschenrechtsrat

Die Opfer des Gaza-Kriegs vor acht Monaten bekommen nach Ansicht des Menschenrechtsexperten Richard Goldstone keine Gerechtigkeit. Vor dem UNO-Menschenrechtsrat in Genf präsentierte der ehemalige südafrikanische Richter seinen Bericht.

"Die fehlende Gerechtigkeit untergräbt jede Hoffnung auf einen erfolgreichen Friedensprozess und verstärkt das Umfeld in dem Gewalt gedeiht." Goldstone hatte im Auftrag des Rates den Bericht über den Gaza-Krieg angefertigt. Er war bereits Mitte September bekanntgeworden.

Während der israelischen Offensive "Gegossenes Blei", die am 18. Januar endete, waren mehr als 1400 Palästinenser getötet und etwa 5000 weitere verletzt worden. Der Goldstone-Bericht war von Israel aber auch den USA angegriffen worden.

Die von Goldstone geleitete Kommission kommt in ihrem Bericht zum Schluss, dass die Operationen des israelischen Militärs "auf Kriegsverbrechen und in mancher Beziehung vielleicht auch auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit hinauslaufen". Zugleich werden in dem Bericht jedoch auch die palästinensischen Attacken auf Israel verurteilt.

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