Restrukturierung des Poststellennetzes stösst auf Widerstand

Pöstler wehren sich

Pöstler wehren sich

«Keine Kompromisse» will die Gewerkschaft Kommunikation bei der anstehenden Überprüfung von 500 Poststellen eingehen. Mit einer Kampagne will sie die Bevölkerung an den betroffenen Orten auf ihr Anliegen aufmerksam machen.

Diese Absicht hätten 200 Pöstlerinnen und Pöstler an einer Versammlung am vergangenen Samstag an einer Tagung einstimmig unterstützt, teilte die Gewerkschaft mit. Für die Post bedeuteten die zahlreichen Poststellen einen Wettbewerbsvorteil, weil sie dadurch nahe bei den Kunden sei. Diesen Vorteil dürfe sie nicht aufgeben.

Die Post hatte letzte Woche angekündigt, sie werde die 500 kleinsten Poststellen überprüfen. Laut Post-Chef Ulrich Gygi werde die Überprüfung aber nicht dazu führen, dass die Post aus den Randregionen verschwinde. Stattdessen dürften weitere Postagenturen geschaffen werden.

Dagegen wehrt sich die Gewerkschaft ebenfalls, denn die Lebensdauer der Postagenturen sei alles andere als sicher. Ausserdem wendet sich die Gewerkschaft gegen Lohnanpassungen nach unten beim Schalterpersonal.

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