Die Rekruten werden die Testsocken aus verschiedenen Fasern während einer Woche täglich auf einem Marsch tragen. Wissenschaftler werden die Socken anschliessend untersuchen und die Rekruten zu ihren Erfahrungen befragen.

Im Einsatz stehen Fachleute der Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und Forscher der armasuisse, des Kompetenzzentrums für Beschaffung des Eidg. Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS).

Über die Ergebnisse des Socken-Härtetests informieren Empa und armasuisse am kommenden Freitag in Aarau.

Die Soldaten sollen gemäss der Schweizer Armee voraussichtlich in drei Jahren eine neue Fussbekleidung erhalten. Empa und armasuisse haben in einem gemeinsamen Projekt High-Tech-Socken entwickelt, die das Entstehen von Blasen verhindern soll.

Die Prototyp-Socken aus verschiedenen Fasern reduzierten die Reibung an Zehen und Fersen, heisst es in der Medieneinladung. Sie führten den Schweiss optimal ab und fühlten sich beim Tragen besonders angenehm an.

Bereits einen Schritt weiter ist die israelische Armee. Sie rüstete im März ihre Soldaten mit Spezialsocken aus. Sie sollen bis zu zwei Wochen am Stück getragen werden können, ohne unangenehmen Geruch zu entwickeln oder unhygienisch zu werden.