Fahrdienst

Rekord bei Nez Rouge: Tausende angesäuselte Autolenker lassen sich heimchauffieren

Wenn für Festgänger die Welt um sie herum zu verschwimmen beginnt, kommen die Fahrer von Nez-Rouge zum Einsatz (gestellte Szene/Archiv).

Wenn für Festgänger die Welt um sie herum zu verschwimmen beginnt, kommen die Fahrer von Nez-Rouge zum Einsatz (gestellte Szene/Archiv).

Der Heimfahrdienst Nez Rouge verzeichnet für die vergangenen Feiertage einen Benutzerrekord: Insgesamt 31'700 Party- und Festgänger wurden über die Festtage von Freiwilligen nach Hause chauffiert.

Für die diesjährige Präventionsaktion standen 9'300 Freiwillige im Einsatz - und damit 6 Prozent mehr als letztes Jahr. Sie legten insgesamt 15'300 Fahrten zurück, wie die Organisation am Sonntag mitteilte. Das sind 4 Prozent mehr Fahrten als im Vorjahr.

Der französische Name "Nez Rouge" - Rote Nase - ist Programm: Jene, die vom vielen Festtags-Wein oder -Champagner eine gerötete Nase haben und sich nicht mehr im Stande fühlen, ihr Auto selbst zu lenken, können ihre Autoschlüssel einem Chauffeur des Fahrdienstes anvertrauen, der sie dann sicher nach Hause fährt.

Der Fahrdienst Nez Rouge nahm seinen Anfang 1990 im Jura und wird mittlerweile schweizweit betrieben. Ziel der Aktion ist es, die Anzahl Verkehrsunfälle zu verringern, die wegen Lenkens in fahruntüchtigem Zustand verursacht werden. Die Organisation ist nicht gewinnorientiert, die Fahrten sind kostenlos.

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