Schweiz

Regierungswahlen im Kanton Jura: Alle Kandidierenden müssen in den zweiten Wahlgang

Keiner der Kandidierenden hat am Sonntag das absolute Mehr erreicht. (Symbolbild)

Keiner der Kandidierenden hat am Sonntag das absolute Mehr erreicht. (Symbolbild)

Nach dem ersten Wahlgang für die neue jurassische Regierung ist am Sonntag noch keiner der Kandidierenden definitiv gewählt. Es bleibt weiter offen, ob die CVP ihren zweiten Sitz zurückgewinnen kann.

(agl) Die CVP will ihren zweiten Regierungssitz, den sie im März an die SP verloren hat, wieder zurückerobern. Nach dem ersten Wahlgang sieht die Ausgangslage dafür nicht schlecht aus. Dies, obwohl keiner der keiner der 13 Kandidierenden am Sonntag das absolute Mehr erreichte. Der bisherige CVP-Regierungsrat Martial Courtet konnte nach dem ersten Wahlgang mit rund 11'500 Stimmen das beste Resultat vorweisen. Sein Parteikollege Stéphane Babey positionierte sich zudem derweil rund 700 Stimmen vor dem amtierenden Umweltminister David Eray von der unabhängigen Christlich-Sozialen Partei (PCSI).

Dieser lag mit 6987 Stimmen deutlich hinter den anderen bisherigen Regierungsmitgliedern, die sich alle zur Wiederwahl stellten. Jacques Gerber (FDP) sowie Nathalie Barthoulot und Rosalie Beuret Siess von der SP erzielten wie Martial Courtet alle über 11'000 Stimmen. Sie alle müssen sich nun am 8. November einem zweiten Wahlgang stellen.

Die SP-Regierungsrätin Rosalie Beuret Siess wurde erst diesen März in die Regierung gewählt. Dies nach dem Rücktritt von Charles Juillard (CVP), welcher in den Ständerat gewählt worden ist. Damit verlor die CVP einen ihrer Regierungssitze und ist zum ersten Mal seit der Gründung des Kantons mit nur noch einem Sitz vertreten.

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