Luftrettung

Rega rückte 110-mal aus - Rekord für diesen Winter

Rega flog über 110 mal am Wochenende. Am Sonntag auch zu mehreren Lawinenniedergängen.

Rega flog über 110 mal am Wochenende. Am Sonntag auch zu mehreren Lawinenniedergängen.

Das herrliche Wetter lockte am Wochenende unzählige Wintersportler auf und neben die Piste. Entsprechend oft standen auch die Rettungshelikopter der Rega im Einsatz: Mehr als 110 Mal mussten sie ausrücken - so oft wie noch nie in diesem Winter.

Das Sonnenwochenende lockte Zehntausende in die Berge und sorgte bei der Rettungsflugwacht (Rega) für Hochbetrieb. Sie rückte am Samstag und am Sonntag insgesamt 110 mal aus - so oft wie noch nie diesen Winter, wie sie mitteilt.

Weit mehr als die Hälfte aller Einsätze flog die Rega an für verunfallte Wintersportler.

Besonders häufig wurden die Rettungscrews zu Unfällen im Berner Oberland, Bündnerland und im Tessin gerufen. Die meisten Verunfallten erlitten Schulter- und Rückenverletzungen, Knochenbrüche und Hirnerschütterungen.

Schwer verletzte Skitourengängerin im Tessin gerettet

Am Sonntag kam es zu mehreren Rettungseinsätzen Am Sonntag kam es zu mehreren Rettungseinsätzen wegen Lawinenunfällen. So wurden im Bleniotal bei einem Lawinenniedergang drei Skitourengänger aus der Deutschschweiz verschüttet. Sie konnten sie von Kollegen ausgegraben werden und mussten von der Rega ins Spital geflogen werden. Eine Personen wurde beim Lawinenniedergang schwer verletzt.

An sonnigen Wintertagen ist mit einem so intensiven Einsatzgeschehen zu rechnen.

Hochbetrieb herrschte auch auf der Basis Wilderswil im Berner Oberland. Hier hatte die Rettungsflugwacht einen zusätzlichen Helikopter stationiert. Er musste am Wochenende zu knapp einem Dutzend Rettungseinsätzen in der ganzen Schweiz ausrücken. (rsn)

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