Indien

Rebellen weisen Verantwortung für Zug-Anschlag in Indien von sich

Der Zug war auf dem Weg von Mumbai nach Kalkutta

Der Zug war auf dem Weg von Mumbai nach Kalkutta

Bei einem Anschlag auf einen Schnellzug in Ostindien sind mindestens 71 Menschen getötet und mehr als 200 verletzt worden. Es handle sich um einen Sabotageakt maoistischer Rebellen, erklärte die Polizei. Diese wies den Vorwurf der Beteiligung aber inzwischen zurück.

"Wir waren in keiner Weise beteiligt. Das ist nicht unsere Tat", sagte der Sprecher der Rebellengruppe Volkskomitee gegen Polizeigewalt (PCPA), Asit Mahato, laut der indischen Nachrichtenagentur PTI.

Die Agentur hatte zunächst berichtet, die Gruppe habe sich in einem Anruf in ihrem Büro in Kolkata zu der Tat im Bezirk West Midnapore im Bundesstaat Westbengalen bekannt. Mehrere Stunden später habe der PCPA-Sprecher Mahato angerufen und jede Verantwortung für die Tat zurückgewiesen.

Bei dem Anschlag wurden dem nach offiziellen Angaben mindestens 71 Menschen getötet wurden. Dies berichtete die indische Nachrichtenagentur PTI.

Unklar war, ob der Gyaneshwari Express auf dem Weg von Kolkata nach Mumbai durch eine Bombe aus den Schienen gerissen wurde oder ob die Gleise manipuliert worden waren.

Nach Angaben von Eisenbahnministerin Mamata Banerjee wurde der Zug gegen 1.30 Uhr Ortszeit aus den Schienen geworfen. 13 Waggons des Schnellzuges stürzten auf ein Parallelgleis, wo sie von einem entgegenkommenden Güterzug erfasst wurden.

Am Unglücksort im Bundesstaat Westbengalen herrschten Chaos und Panik, berichteten Reporter. Rettungskräfte arbeiteten mit Hochdruck daran, weitere Überlebende aus den verkeilten Waggons zu ziehen. Es wurde damit gerechnet, dass die Zahl der Toten weiter steigen würde.

Eisenbahnministerin Banerjee sprach von einem Sprengstoffanschlag. Ermittler prüften aber auch, ob Teile der Schienen entfernt worden waren, um den Zug zum Entgleisen zu bringen.

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